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·2. Januar 2026
"Mache keine Tabula rasa": Gonther bekennt sich zu Stamm

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Mit Start des neuen Jahres begann offiziell die Arbeit von Sören Gonther als Sportgeschäftsführer der SG Dynamo Dresden. Warum es im zweiten Anlauf gereicht hat, welche Ergebnisse es bereits gibt und wie sich der ehemalige Verteidiger zu Trainer Thomas Stamm positioniert.
Vor knapp zwei Jahren war Gonther bereits im erweiterten Kandidatenkreis für das Amt des Geschäftsführers Sport bei der SG Dynamo Dresden. Im zweiten Anlauf ist der Wechsel nun perfekt. Was sich seitdem verändert hat, erklärte Michael Ziegenbalg, Vorsitzender des Aufsichtsrats auf der Vorstellungs-Pressekonferenz:
"Es war schon damals keine einfache Entscheidung. Sören hat sich in den zwei Jahren weiterentwickelt. Besonders wichtig für uns war, dass er in dieser Zeit gezeigt hat, dass er auch mit den anderen Themen umgehen kann, die dieses Amt mit sich bringt. Bei Hessen Kassel hat er bewiesen, dass er genau daran arbeiten kann." Zudem gehe es in dieser Rolle darum, voranzugehen: "Als früherer Kapitän hat er gezeigt, dass er diese Führungsqualitäten mitbringt."
Für Gonther selbst ist die Zielsetzung klar definiert: der Klassenerhalt. "Es geht darum, in dieser Liga erstmal anzukommen und sich nachhaltig zu etablieren", sagte der 37-Jährige. Kurzfristig sehe er durchaus die Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, betonte aber zugleich: "Wir müssen beide Szenarien berücksichtigen."
Offiziell hat Gonther sein Amt am 1. Januar angetreten, tatsächlich war er jedoch bereits zuvor im Hintergrund aktiv, um zum Start konkrete Ergebnisse präsentieren zu können. Mit Robert Wagner und Jonas Sterner verpflichteten die Sachsen bereits zwei Neuzugänge. "Damit bin ich schon sehr zufrieden, was wir zum Start präsentieren können", so Gonther.
Aufgrund der Verletzung von Stammkeeper Schreiber soll auf der Torhüterposition noch etwas passieren, generell sei "auf beiden Seiten aber noch alles möglich". Wie die bisherigen Transfers bereits andeuten, können auch Leihgeschäfte Teil der Kaderplanung sein. Diese würden zwar häufig kritisch gesehen, "schaffen aber Möglichkeiten, die man sonst vielleicht nicht hat".
Ein weiteres zentrales Thema war die Zukunft von Cheftrainer Thomas Stamm. Einen schnellen Wechsel auf dieser Position wird es jedoch nicht geben. Gonther stellte klar: "Ich bin zu 100 Prozent von ihm überzeugt." Zwar habe man sich persönlich noch nicht intensiv kennengelernt, doch die sportliche Arbeit überzeuge ihn: "Was er im ersten Jahr geleistet hat und wie er Spieler aus der Akademie in die Mannschaft heranführt, gefällt mir. Ich komme nicht hierhin und mache Tabula rasa."









































