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·27. Januar 2026

Magdeburg: Geisterspiele "für mindestens ein Jahr" gefordert

Artikelbild:Magdeburg: Geisterspiele "für mindestens ein Jahr" gefordert

Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel gegen Dresden verlangt die DPolG Sachsen-Anhalt harte Konsequenzen von DFB und DFL. Fast 70 Beamte wurden verletzt.

Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Spiel zwischen den Fußball-Zweitligisten 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Sachsen-Anhalt harte Konsequenzen. Sie wünsche sich vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) die "Anordnung von Geisterspielen in Magdeburg für mindestens ein Jahr", hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.


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"Nur eine derart konsequente und gemeinsam getragene Maßnahme von DFL und DFB kann ein klares und unmissverständliches Signal setzen, dass der organisierte Fußball dieser Form der Gewalt entschieden entgegentritt und sie nicht duldet", sagte Olaf Sendel, Vorsitzender der DPolG Sachsen-Anhalt.

Die "massiven Gewalttaten" markierten "eine neue, erschreckende Eskalationsstufe der Gewalt im deutschen Fußball, hieß es weiter. Diese Ereignisse dürften weder relativiert noch folgenlos hingenommen werden. Es sei "insbesondere von Seiten zahlreicher Magdeburger Anhänger zu extremen, gezielten und koordinierten Angriffen auf eingesetzte Polizeikräfte" gekommen. Beamtinnen und Beamte wurden demnach "mit Flaschen, Steinen, Bierfässern, Gullydeckeln und sogar Gehwegplatten" attackiert.

Nahezu 70 Einsatzkräfte wurden beim Einsatz teils schwer verletzt. In mehreren Fällen wird nach DPolG-Angaben derzeit wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.

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