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·26. Januar 2026
Nach Ausschreitungen am Samstag: Künftig Gefängnisstrafen?

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Im Rahmen der Zweitliga-Partie zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden kam es zu massiven Ausschreitungen, bei denen 64 Polizisten verletzt wurden. Die Aufarbeitung der Vorfälle läuft - und Holger Stahlknecht bringt als Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt nun Gefängnisstrafen als Konsequenz ins Spiel.
Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten am Samstagabend mit Pyrotechnik beschossen, auch Absperrgitter, Steine, ein Gullydeckel und Gehwegplatten wurden offenbar auf die Einsatzkräfte geworfen. 64 Polizisten wurden verletzte, 17 Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Ausmaß an Ausschreitungen, das nun auch Reaktionen aus der Politik hervorruft. Holger Stahlknecht meldet sich als Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt zu Wort.
"Wir haben immer einige, die sich nicht an Regeln halten, und am Ende leidet dann eine gesamte Gesellschaft unter diesen Auswüchsen", fasste der Politiker, der selbst von 2011 bis 2020 selbst Innenminister von Sachsen-Anhalt war, im "MDR" zusammen. Stahlknecht fordert drastische Konsequenzen - statt Bewährungs- oder Geldstrafen sollen auch Gefängnisstrafen künftig zum Urteilsrahmen gehören. Als prävente Wirkung, denn auch Geisterspiele könnten möglich werden.
Als stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Sachsen-Anhalt brachte auch Nancy Emmel diese Konsequenz ins Spiel, während Innenministerin Tamara Zieschang von "brutaler Gewalt" sprach. Die Polizeiinspektion Magdeburg hat inzwischen eine eigene Ermittlungsgruppe zu den Vorfällen ins Leben gerufen und ein Hinweisportal im Internet eingerichtet. Dort können Zeugen Fotos oder Videos zu den Ausschreitungen hochladen, heißt es derweil im "kicker".









































