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·26. September 2026
Manchester City Desaster: Wer würde profitieren?

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Fußball-England im Aufruhr! Am Freitag wurde Manchester City in 114 von 115 Punkten wegen Verstoßes gegen die Finanzregeln der Premier League schuldig gesprochen. Dem achtmaligen Premier-League-Meister drohen Punktabzug, Zwangsabstieg und die Aberkennung einiger der gewonnenen Meistertitel. Was wäre, wenn Letzteres einträfe?
Es ist ein Horror-Szenario, das seit Freitagabend über dem Etihad Stadium liegt. Nach einer vierjährigen Untersuchung wurde der englische Serienmeister und Triple-Gewinner von 2023, Manchester City, in nahezu allen Anklagepunkten von einer unabhängigen Kommission der Premier League schuldig gesprochen.
Das berichtete The Athletic. Manchester City, der achtfache Premier-League-Meister (zuletzt 2024) soll massiv gegen die finanziellen Regeln der englischen Eliteliga verstoßen haben.
Welche Strafen es tatsächlich werden, darüber kann derzeit nur spekuliert werden, da der Klub in die Berufung geht und weil die Entscheidung bei der unabhängigen Kommission der Liga liegt. Auch über den Zeitpunkt der finalen Entscheidung kann nur spekuliert werden.
Manchester City hat den erfahrenen Juristen Lord Pannick eingesetzt, um das Verfahren zu wenden. Laut BBC-Sport kassiert Pannick 6.500 Euro pro Stunde.
Möglicherweise gut investiertes Geld, denn er wendete 2020 schon die Europapokal-Sperre für Manchester ab.
Weltmeister Rodri, im Sommer 2026 von Manchester City zum FC Barcelona gewechselt, wehrte sich in der Pressekonferenz zum Nations-League-Hit England gegen Spanien: ,,Niemand kann uns wegnehmen, was wir erreicht haben."
Aber, was wäre, wenn Manchester City seine Meistertitel verliert?
In dem (unwahrscheinlichen) Fall, das die Premier-League-Kommission City diese Titel aberkennt, würden drei PL-Titel, drei Erfolge im EFL Cup und ein FA-Cup möglicherweise an die Vizemeister bzw. an die Finalisten gehen.
Größter Nutznießer wäre der Stadt- und Erzrivale Manchester United. „The Red Devils“ waren 2018 und 2012, im unvergessenen „93:20“-Saisonfinale mit dem Siegtor für City gegen die Queens Park Rangers durch den Argentinier Sergio Agüero in der vierten Minute der Nachspielzeit jeweils Vizemeister.
Für den Titelsammler José Mourinho (63) wäre der nachträgliche Titel von 2018 sicher eine Genugtuung. Der exzentrische Portugiese gilt als Intimfeind von Guardiola.
„Guardiola hat etwas über mich gesagt: Dass er sechs Titel in der Premier League gewonnen hat, ich drei. Aber ich habe sie klar und fair gewonnen“, so zitierte die türkische Zeitung Hürriyet im Dezember 2024 den „Special One“.
Schön und gut. Aber: Die Ehefrau von United-Idol Ryan Giggs (53), die gerüchteweise bzw. englischen Fußballwitzen zufolge beim Auszug die Hälfte der von Giggs gewonnenen Premier-League-Trophäen mitnehmen durfte, hätte dann immer noch fünf Pokale mehr…







































