DFB-Frauen
·9. Mai 2026
Meisterehrung für FC Bayern nach 23. Saisonsieg

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·9. Mai 2026

Der FC Bayern München stimmte sich mit dem 23. Saisonsieg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf die offizielle Meisterehrung ein. Das Team von Trainer José Barcala setzte sich am 25. Spieltag im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0) durch und ist damit in dieser Saison weiterhin ohne Niederlage. Die Gäste gingen dagegen nach fünf Dreiern nacheinander erstmals wieder leer aus.
Vor 2500 Zuschauer*innen am ausverkauften FC Bayern Campus, darunter auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Bayern-Präsident Herbert Hainer und Bundestrainer Christian Wück, brachte die italienische Nationalspielerin Arianna Caruso (12.) den Ligaprimus auf die Siegerstraße. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit legte die dänische Topstürmerin Pernille Harder (47.) den Treffer zum Endstand nach.
Nach der Partie nahmen FCB-Kapitänin Glódís Viggósdóttir und ihre Teamkolleginnen vor den Augen der Fans aus den Händen von Bernd Neuendorf die Meisterschale in Empfang. Es ist für die FC Bayern Frauen bereits der vierte Triumph in Serie und der insgesamt achte Meistertitel in der Vereinsgeschichte.
Nun ist auch noch das zweite Double in Folge möglich. Bereits am kommenden Donnerstag, 14. Mai (ab 16 Uhr, live bei Sky und im ZDF) trifft der FC Bayern im Kölner RheinEnergieSTADION im Endspiel um den DFB-Pokal auf Vizemeister und Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg.
"Wir haben eine sehr konstante Saison gespielt und uns im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal gesteigert", sagte Nationalspielerin Klara Bühl im Interview bei der ARD. "Der Trainerwechsel im Sommer hat uns noch einmal neue Impulse gegeben. Wir geben uns damit aber nicht zufrieden, sondern wollen noch besser werden und weitere Erfolge landen."
Bühls DFB-Teamkollegin Linda Dallmann meinte: "Jede Meisterschaft ist etwas Besonderes. Wir werden das jetzt mit unseren Familien genießen. Die Party verschieben wir aber bis nach dem Pokalfinale. Wir wissen, was uns dort erwartet.
Torhüterin Mala Grohs, die den Verein verlassen wird, erklärte: "Als ich vor sieben Jahren nach München kam, war eine solche Erfolgsserie noch nicht absehbar. Wir haben jedoch hart dafür gearbeitet. Ich bin sehr froh, dass ich noch einmal spielen durfte."
"Respekt und Anerkennung für den FC Bayern, der sich die Meisterschaft absolut verdient hat", betonte Eintracht-Trainer Niko Arnautis gegenüber MagentaSport. "In der ersten Halbzeit hatten wir auch unsere Momente, konnten aber unsere klare Tormöglichkeit zum Ausgleich nicht verwerten. Nach dem 0:2-Rückstand wurde es dann sehr schwer. Dennoch haben wir es weiterhin in der eigenen Hand, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen und damit erneut die Qualifikation für die Champions League zu erreichen."
Frankfurts Offensivspielerin Geraldine Reuteler sagte: "Gegen Bayern München bekommt man nicht viele Chancen. In der ersten Hälfte haben wir gut mitgehalten, später waren wir nicht mehr zielstrebig genug. Gratulation an den FC Bayern für eine überragende Saison."
José Barcala, Cheftrainer beim FC Bayern München, veränderte sein Team im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim gleich auf neun Positionen. Lediglich die beiden Mittelfeldspielerinnen Georgia Stanway und Arianna Caruso standen erneut in der Startelf. Unter anderem kehrten DFB-Kapitänin Giulia Gwinn, die Nationalspielerinnen Linda Dallmann und Klara Bühl sowie Bayern-Spielführerin Glódís Viggósdóttir ins Team zurück. Zwischen den Pfosten stand Mala Grohs für Ena Mahmutovic.
Niko Arnautis, Trainer bei Eintracht Frankfurt, hatte nach dem jüngsten 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg wenig Gründe für Umstellungen. Lediglich Kapitänin Laura Freigang rückte für ihre angeschlagene DFB-Teamkollegin Nicole Anyomi (Oberschenkelverletzung) in die Anfangsformation. Innenverteidigerin Amanda Ilestedt traf in München auf ihren früheren Verein. Auf der Gegenseite kam es für die Eintracht zum Wiedersehen mit Barbara Dunst, die bis 2025 für die Frankfurterinnen aufgelaufen war.
Vor dem letzten Heimspiel der Saison verabschiedeten die FC Bayern Frauen mit Torhüterin Mala Grohs, Carolin Simon, Georgia Stanway und Natalia Padilla Bidas vier Spielerinnen sowie mit Kjetil Lone einen Co-Trainer. Außerdem wurden im Rahmen des Duells mit der Frankfurter Eintracht auch die beiden bereits in der Winterpause gewechselten Lea Schüller und Tuva Hansen noch einmal gebührend am FC Bayern Campus von den heimischen Fans gefeiert. Außerdem war die erste Meisterinnenmannschaft der Münchnerinnen von 1976 aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums beim Heimabschluss zu Gast.
Von Beginn an lieferten sich die beiden Mannschaften ein intensives Duell, die Eintracht hielt gut dagegen. Allerdings nutzten die Münchner Meisterinnen gleich ihre erste gute Chance eiskalt zur Führung. Klara Bühl brachte den Ball von der linken Seite flach an den Elfmeterpunkt, wo Torjägerin Pernille Harder lauerte. Bevor die Dänin den Ball jedoch richtig unter Kontrolle bekam, sicherte sich ihre Mitspielerin Arianna Caruso die Kugel und zog sofort mit links ab. Die Kugel landete zum frühen 1:0 (12.) im Netz.
Die Gäste aus Hessen zeigten sich allerdings nicht geschockt, sondern versuchten weiterhin, nach vorne zu spielen. Nachdem Eintracht-Torhüterin Lina Altenburg einen 16-Meter-Schuss von Pernille Harder zur Ecke geklärt hatte, kamen die Frankfurterinnen zu ihrer besten Ausgleichsmöglichkeit. Nach einer Hereingabe von Geraldine Reuteler war Laura Freigang per Kopf zur Stelle, FCB-Torhüterin Mala Grohs parierte jedoch glänzend und hielt damit die Führung fest. Dabei blieb es auch bis zur Pause.
Beide Teams starteten unverändert in den zweiten Durchgang - und die Eintracht wurde erneut kalt erwischt. Nach einer Flanke von Klara Bühl bekamen die Hessinnen den Ball mehrfach nicht geklärt, so dass schließlich Pernille Harder per Kopf zum 2:0 (47.) für den FC Bayern traf und bereits ihr 16. Saisontor markierte.
Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken bestimmten die Münchnerinnen die Begegnung etwas deutlicher, auch wenn zwischenzeitlich Frankfurts Offensivspielerin Ereleta Memeti nach einem Solo an Mala Grohs an scheiterte. Auf der Gegenseite setzte in dieser Phase besonders Linda Dallmann zwei Ausrufezeichen. Erst klatschte ein 20-Meter-Schuss der Nationalspielerin an die Unterkante der Latte, dann zwang sie Lina Altenburg mit einem Abschluss aus spitzem Winkel zu einer Glanzparade. Es blieb schließlich beim 2:0-Heimerfolg des FC Bayern. Danach konnten die Meisterfeierlichkeiten starten.








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