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·22. Februar 2026

Mission Klassenerhalt: VfL-Trainer Bauer sitzt auch gegen Stuttgart auf der Bank

Artikelbild:Mission Klassenerhalt: VfL-Trainer Bauer sitzt auch gegen Stuttgart auf der Bank

Ein rabenschwarzes Wochenende hat den VfL Wolfsburg noch tiefer in den Abstiegskampf gezogen. Die Niederlage am Samstag gegen den FC Augsburg war bereits das sechste Ligaspiel in Serie ohne Sieg. Was als schwierige Phase begann, ist längst zu einem handfesten Abstiegskampf geworden. Die Unsicherheit ist mit Händen zu greifen – auf dem Platz, auf der Bank und auf den Rängen.

Die Konkurrenz punktet – der Druck wächst

Besonders bitter aus Wolfsburger Sicht: Die direkte Konkurrenz ließ am Wochenende nicht locker. Der FC St. Pauli gewann sein Spiel gegen Werder Bremen und zog damit nach Punkten mit dem VfL gleich. Nur das um zwei Treffer bessere Torverhältnis hält die Niedersachsen noch knapp vor den Hamburgern.


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Am Abend folgte der nächste Nackenschlag. Schlusslicht FC Heidenheim trotzte dem VfB Stuttgart ein 3:3 ab – ausgerechnet jenem Gegner, bei dem Wolfsburg am kommenden Spieltag antreten muss. Ein Wochenende, das kaum schlechter hätte laufen können.

„Schülermannschaft“ – deutliche Worte vom Trainer

Nach dem Abpfiff gegen Augsburg saß der Frust tief. Trainer Daniel Bauer fand ungewöhnlich klare Worte und bezeichnete seine Mannschaft als „Schülermannschaft“. Eine Aussage, die hängen blieb – und die verdeutlicht, wie angespannt die Lage inzwischen ist. Die Nerven liegen blank, der Glaube an die eigene Stärke scheint verloren gegangen.

Rückendeckung vom Boss – vorerst

Trotz der sportlichen Talfahrt erhält Bauer zunächst das Vertrauen der Klubführung. Geschäftsführer Peter Christiansen stärkte seinem Trainer demonstrativ den Rücken. Nach Informationen der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung soll Bauer noch zwei Spiele erhalten, um die Wende einzuleiten. Damit wird er sowohl gegen Stuttgart als auch im darauffolgenden Duell gegen den Hamburger SV auf der Bank sitzen. Klar ist aber auch: Bleiben die Ergebnisse aus, dürfte der Verein spätestens dann handeln müssen.

Trainerdiskussionen nehmen Fahrt auf

Während intern noch Ruhe bewahrt wird, brodelt es medial bereits gewaltig. Die WAZ brachte zuletzt Namen wie Felix Magath, Bruno Labbadia und Friedhelm Funkel ins Spiel. Das Fachmagazin kicker spekulierte zudem über Dieter Hecking, Thomas Reis und Dino Toppmöller. Konkreter ist bislang nichts – es sind Gedankenspiele in einer Phase maximaler Unsicherheit.

Viele offene Fragen vor Stuttgart

Sportlich steht Bauer vor einer Herkulesaufgabe. Wie gelingt es, eine verunsicherte Mannschaft innerhalb einer Woche wieder aufzurichten? Welche personellen Konsequenzen zieht der Trainer? Kehrt Kapitän Maximilian Arnold zurück und übernimmt Verantwortung auf dem Platz? Wird die Innenverteidigung nach der schwachen Vorstellung umgebaut – möglicherweise mit Konstantinos Kouliarakis und Neuzugang Jonas Adjetey vom FC Basel? Und rückt Patrick Wimmer wieder auf den Flügel?

Antworten darauf wird es erst am kommenden Wochenende geben. Fest steht: In Stuttgart geht es für den VfL nicht nur um drei Punkte, sondern um weit mehr – um Selbstvertrauen, um Ruhe und vielleicht um die sportliche Zukunft des Trainers. Der Abstiegskampf ist endgültig in Wolfsburg angekommen.

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