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·22. Februar 2026
VfL-Frauen verlieren in München deutlich – starke erste Halbzeit reicht nicht

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·22. Februar 2026

Matchday | Die Frauen des VfL Wolfsburg haben am Sonntagabend eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Beim FC Bayern München unterlagen die Wölfinnen trotz engagierter Leistung mit 1:4. Das klare Endergebnis spiegelt jedoch nur bedingt den Spielverlauf wider, denn lange Zeit hielt der VfL nicht nur dagegen, sondern setzte selbst Akzente.
Das Ergebnis wurde nach dem Spiel von einer anderen Nachricht überschattet: Sportdirektor Ralf Kellermann soll den VfL laut Bild im kommenden Sommer verlassen. Hinter den Kulissen steht damit ein personeller Umbruch im Raum, der über das aktuelle Spiel hinaus Bedeutung hat. ► Mehr dazu hier: Schock in Wolfsburg: Kellermann verlässt den VfL.
Ohne mehrere Stammkräfte präsentierte sich Wolfsburg in der Anfangsphase äußerst diszipliniert. In den Zweikämpfen war das Team präsent, ließ den Münchnerinnen kaum Räume und suchte nach Ballgewinnen immer wieder den schnellen Weg nach vorne. Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst weitgehend.
Mit zunehmender Spieldauer wurde der VfL jedoch mutiger. Nach einer starken Kombination über die linke Seite nutzte Wolfsburg seine erste echte Chance eiskalt und ging verdient in Führung. Bayern wirkte in dieser Phase überrascht, kam erst spät vor der Pause zu nennenswerten Abschlüssen, ohne den Ausgleich zu erzielen.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch früh. Ein individueller Fehler im Wolfsburger Spielaufbau ermöglichte den Gastgeberinnen den schnellen Ausgleich – und gab dem Spiel eine völlig neue Richtung. Nur zwei Minuten später drehte Bayern die Partie komplett und übernahm nun klar die Kontrolle.
Der VfL versuchte, sich gegen den wachsenden Druck zu stemmen, doch die Kräfte schwanden sichtbar. München erhöhte mit viel Tempo und Zielstrebigkeit, während Wolfsburg offensiv kaum noch Entlastung fand. Spätestens mit dem dritten Gegentreffer war die Entscheidung gefallen, der vierte Treffer kurz vor Schluss besiegelte den deutlichen Ausgang.
Trotz des klaren Resultats bleibt festzuhalten, dass der VfL Wolfsburg über weite Strecken zeigte, warum die Wölfinnen mit großem Vorsprung auf Platz 2 der Tabelle stehen. Die erste Halbzeit machte Mut, offenbarte aber zugleich, wie schmal der Grat gegen einen eiskalten Gegner wie Bayern ist. Nun gilt es, Platz 2 zu festigen und sich zudem auf den Pokal zu konzentrieren.
Startelf: Johannes – Bjelde, Dijkstra, Küver, Linder – Minge, Huth, Kielland – Bussy, Beerensteyn, Endemann









































