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·24. Juni 2026
Mit 17 in die U21 des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana hat „sich den Schritt verdient“

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Simon Bartsch
24 Juni, 2026
Er war einer der Stammspieler in der vergangenen Saison der Kölner U19, ein Leistungsträger – und das gerade einmal mit 17 Jahren. Jetzt rückt Assad Kyota-Fofana in die U21 der Geißböcke auf.
Assad Kotya-Fofana beim Training der U21
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Lukas Berg wählt seine Worte in aller Regel mit Bedacht. Wenn der technische Direktor der Geißböcke also erklärt, ein Spieler habe „sich den Schritt verdient“, dann ist das keine Floskel. Es ist eine Ansage. Assad Kotya-Fofana hat sich eben jenen Schritt offenbar verdient. Der 17-Jährige wird in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West seine Erfahrungen sammeln. Das sei zwar nicht in Stein gemeißelt, aber der aktuelle Plan mit dem Innenverteidiger. „Es passt ja in unsere Strategie, dass wir gar nicht aufs Alter gucken, sondern auf Qualität“, erklärt Berg. „Wenn die Jungs soweit sind, dass sie vielleicht auch die ein oder andere Altersklasse überspringen können – dann machen wir das unheimlich gerne.“ Der gebürtige Kerpener spielt seit Januar 2025 in der U19 der Geißböcke, hätte damals noch in der U17 spielen können. Im Mai 2025 krönte er sich und sein Team mit den A-Junioren zum deutschen Meister, als Startelf-Spieler.

Assad Kyota-Fofana von der U21 des 1. FC Köln
Nun folgt also der nächste Schritt. „Assad ist natürlich ein unglaublich gutes Beispiel, weil er schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken immer darauf, dass ein Spieler nicht zu lange im gleichen Jahrgang spielt. Für Assad wäre das die dritte U19-Saison. Einen neuen Anreiz zu schaffen, ist für ihn angemessen“, sagt Berg. Dieser Anreiz soll in der U21, in der Regionalliga West liegen. Dass dieser Schritt für den 17-Jährigen nicht zu früh kommen muss, zeigt ein Blick in die Daten. Mehr als 71 Prozent der Luftzweikämpfe gingen in der U19-Saison an den Innenverteidiger. Kopfballstärke in diesem Maß ist auch auf höherem Niveau eine Waffe, die sich nicht weg trainieren lässt – sie ist entweder da oder nicht. Bei einer Körpergröße von 1,95 Metern ist sie vielleicht leichter einzusetzen. Dazu überzeugt Kotya-Fofana mit einer starken Passquote von 89 Prozent. Der Abwehrspieler ist für den Spielaufbau wichtig, weist aber auch eine beeindruckende Antizipation auf – zumindest lassen darauf die mehr als fünf abgefangenen Bälle pro 90 Minuten darauf schließen.
Physisch und fußballerisch ist der Innenverteidiger für sein Alter sehr weit. Die Zahlen bestätigen die „gute Entwicklung“, die Berg dem Spieler bescheinigt. Allerdings gibt es natürlich auch noch Entwicklungsfelder. Der Innenverteidiger spielt verhältnismäßig oft foul, sucht nicht immer die defensive Aktion und kann diese auch nicht immer für sich entscheiden. Seine langen Bälle kommen auch nicht immer beim Mitspieler an. Das sind aber keine Warnsignale, sondern vielmehr Entwicklungsfelder, die in dem Alter wohl als normal gelten. In der U19 spielte der Abwehrspieler jedenfalls eine starke Saison, war absoluter Stammspieler. Beim FC wird man wohl darauf bedacht sein, möglichst schnell den Vertrag zu verlängern. Denn der läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Und dann soll er den „nächsten Schritt“ doch auch in Köln machen.







































