Mit Jubel zurück zu den Profis: Kann Imad Rondic sogar von einem möglichen Dallinga-Ausfall profitieren? | OneFootball

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·3. September 2026

Mit Jubel zurück zu den Profis: Kann Imad Rondic sogar von einem möglichen Dallinga-Ausfall profitieren?

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Mit Jubel zurück zu den Profis: Kann Imad Rondic sogar von einem möglichen Dallinga-Ausfall profitieren?

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Simon Bartsch

3 September, 2026

Wer hätte das gedacht, Imad Rondic steht wieder im Trainingskader der Geißböcke. In erster Linie wohl, weil man keinen Abnehmer gefunden hat. Doch vielleicht erhält der Spieler nun auch eine weitere Chance beim 1. FC Köln: Imad Rondic plötzlich wieder ein FC-Profi.

Dass der FC auch am Tag nach dem Deadline Day Personalien bekannt gibt, ist nichts Ungewöhnliches. Und doch sorgte eine zumindest für Stirnrunzeln. Dass Imad Rondic den FC in diesem Sommer nicht mehr verlassen würde, war eigentlich erwartbar gewesen. Dass der Spieler dann aber noch einmal mit den Profis trainieren würde, überraschte dann doch. Und vielleicht ist sogar noch mehr drin.

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Imad Rondic vom 1. FC Köln

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So ein wenig war Imad Rondic in den vergangenen Wochen aus dem Fokus geraten. Der Stürmer der Geißböcke hatte individuell trainiert, mit Kevin McKenna oder den anderen Co-Trainern. Und allem Anschein nach hat der Bosnier überzeugt. „Imad hat sich das durch seine Leistung, seinen Einsatz und vor allem durch seine positive Haltung in den vergangenen Wochen verdient und ist ab sofort wieder vollwertiges Mitglied unserer Lizenzmannschaft“, erklärte Geschäftsführer Thomas Kessler. Eine Aussage, aber auch eine Maßnahme, die gleichermaßen überraschen. Denn ehrlich gesagt war es wahrlich nicht mehr wahrscheinlich, dass man den Stürmer noch jemals im FC-Trikot auflaufen sehen würde – zumindest nicht bei den Profis. Rondic war noch vor der ersten Trainingseinheit ausgemustert worden. Der Spieler sollte sich einen neuen Verein suchen. Nach den Leistungen, die der Angreifer seit seinem Wechsel nach Köln auf den Platz gebracht hat, eine nicht verwunderliche, aber eine harte Entscheidung. Vor allem aber eine Entscheidung, die sich durchaus final anhört.

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Applaus und Jubel für den Rückkehrer

Rondic verpasste also die gesamte Vorbereitung, war nicht mit im Trainingslager, lief in keinem Testspiel auf. Der Angreifer hielt sich individuell fit, bekam gar nicht erst die Chance, sich im Mannschaftsbetrieb zu beweisen. Während der ein oder andere Spieler noch das Weite suchte, um dann doch an Einsatzzeit zu kommen, erhält Rondic nun einen Kaderplatz. Warum also die Wende? „Ich habe noch nie in meinem Leben, vor allem nie als Cheftrainer, einen Spieler gesehen, der sich nach einem solchen Rückschlag seit sechs Wochen jeden Tag den Arsch aufreißt, jeden Tag mit dem Lächeln in die Kabine kommt, jeden Tag der Mannschaft ein gutes Gefühl gibt, auch wenn er nur eine halbe Stunde in der Kabine steht“, sagte René Wagner am Mittwoch. „Ich habe auch noch nie einen Spieler gesehen, der mit so viel Applaus und Jubel, einfach weil es so ein geiler Typ ist, wieder in der Mannschaft willkommen geheißen wurde. Und deswegen freue ich mich jetzt erstmal, dass wir einen Spieler zumindest in den Kader zurückbekommen haben, der uns jeden Tag Energie geben wird.“

„Wir müssen natürlich vorsichtig sein“

Rondic ist also wieder im Kader. Doch, ob er da auch bleibt, ist offen. „Es gibt noch Fenster in anderen Ländern, die offen sind. Auch da müssen wir gucken, ob vielleicht für ihn was dabei ist. Aber wenn er dann am Ende bei uns bleibt, dann ist es erstmal ein Spieler, der jetzt im Training jeden Tag Gas geben muss. Das haben wir ihm auch gesagt“, sagte Wagner. „Und dann weiß man im Fußball nie. Es gibt die verrücktesten Geschichten.“ Eine besonders verrückte Geschichte wäre es da, wenn der Bosnier am Freitag in den Kader rutscht. Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Aber durch den potenziellen Ausfall von Thijs Dallinga wäre der Angreifer von seiner Veranlagung sicherlich der eheste Ache-Backup. „Wir müssen natürlich vorsichtig sein: Ein Spieler, der sechs Wochen nicht im Mannschaftstraining war, ist sicher keine Direkthilfe. Der Spieler hat sich sechs Wochen den Arsch aufgerissen“, sagte Wagner. „Und das ist am Ende der Typ Mensch, der Typ Spieler, den wir hier wollen. Und deswegen haben wir ihn auch jetzt den Weg zurück in den Kader nicht verwehrt.“

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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