Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet | OneFootball

Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·25. September 2026

Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet
Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

OneFootball Videos


Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

Simon Bartsch

25 September, 2026

Gleich drei Talente des 1. FC Köln wurden für Spiele der englischen Junioren-Nationalmannschaften nominiert, könnten am Freitag zum Einsatz kommen. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die der FC offenbar bewusst angestoßen hat. Zumindest dürften die Kölner immer deutlicher auf der Markt-Karte englischer Topclubs werden.

Mit Jahmai Simpson-Pusey, Reigan Heskey und Mikey Moore muss René Wagner in den kommenden Wochen gleich auf drei Talente verzichten, die für die Junioren-Mannschaften Englands auflaufen werden. Alle drei könnten am Freitag zum Einsatz kommen.

Mikey Moore, Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey sind für England nominiert

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet
Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet
Artikelbild:Moore, Heskey und JSP für England nominiert: Warum die Berufung dem FC weitere Türen öffnet

Eine wirklich glückliche Figur machte Jahmai Simpson-Pusey am Samstagnachmittag nicht. Der 20-jährige Innenverteidiger war einer der Spieler, die nicht nah genug bei Nicolas Capaldo standen, als dieser gegen den FC zum 1:0 für den Gastgeber vollstreckte, vor dem zweiten Gegentor verlor der Engländer das direkte Duell gegen Albert Grønbæk, kam nicht mehr hinterher und konnte so auch nicht die entscheidende Hereingabe verhindern. Trainer René Wagner sprach später davon, dass der Spieler traurig in der Kabine säße und auch Thomas Kessler wusste um die große Enttäuschung des Akteurs. Dabei ist der schwache Auftritt des Spielers eine absolute Ausnahme. „JSP“ war in der Rückrunde der Vorsaison und auch in einigen Spielen der neuen eine Konstante bei den Geißböcken. Der Innenverteidiger erkämpfte sich im Winter den Stammplatz, obwohl er zuvor bei Celtic so gut wie gar keine Spielpraxis gesammelt hatte. Beim FC läuft es besser für ihn. „Der FC hat mir eine Chance gegeben, als ich an einem schwierigen Punkt in meiner Karriere stand“, sagt JSP. 



Simpson-Pusey

Zwar ist der Engländer weit entfernt von überragend, doch Simpson-Pusey ist schon so ein wenig eine Art Aushängeschild für die Geißböcke. Der 20-Jährige hat bekanntlich seine Ausbildung bei Manchester City gemacht, gilt als großes englisches Talent. Seine Durststrecke in Schottland beendete der Abwehrspieler mit guten Leistungen und dem Stammplatz in der Bundesliga. Und ganz nebenbei dürfte er Türöffner für den FC auf dem englischen Markt gewesen sein. Zu Beginn des Jahres stieß der Spieler zur Mannschaft. Damals, im Trainingslager in La Nucia wirkte Simpson-Pusey noch ein wenig verschüchtert, auf dem Platz war davon nichts zu merken. Simpson-Pusey übernahm direkt Verantwortung, löste Situationen unter Druck auf beeindruckende Art und Weise und setzte sich in der Kölner Innenverteidigung gegen routinierte oder ebenfalls talentierte Abwehrspieler durch. Zur Erinnerung: Rav van den Berg war im vergangenen Sommer für mehr als acht Millionen Euro gekommen. Bis heute hat der Niederländer keine Chance, Simpson-Pusey zu überholen.

Der 20-Jährige ist also zum Aushängeschild für englische Nachwuchstalente beim FC geworden. Manchester City sah das Talent in dem Spieler, wollte es aber an anderer Stelle weiterentwickeln. Und die Skyblues werden aus diesem Grund auch noch immer den Blick Richtung Domstadt wagen. Zwar hat der FC den Spieler fest unter Vertrag genommen, dem Vernehmen nach ist der englische Topclub aber aus den Verträgen noch nicht gänzlich gestrichen. Soll heißen: Gut möglich, dass es ein Konstrukt gibt, bei dem der Abwehrspieler eines Tages dann doch wieder zu seinem Ausbildungsclub zurückkehrt. So oder so haben die Kölner gute Argumente gesammelt, warum es sich lohnt, einen talentierten Nachwuchsspieler in die Bundesliga zu schicken. Simpson-Pusey ist also auch ein Türöffner für weitere Talente. Talente eben wie Reigan Heskey und Mikey Moore. Zweiterer ist bereits unumstrittener Stammspieler eines Bundesliga-Vereins, ließ sein Können mehr als nur aufblitzen.

Tottenham vertraut dem FC eins seiner größten Talente an

Moore kam nicht mit der Empfehlung aus Tottenham nach Köln, eine verloren gegangene Form wieder oder in die Spur zu finden. Vielmehr vertrauen die Lilywhites den FC-Verantwortlichen, dass der Youngster in der Domstadt weiter geformt wird, den nächsten Schritt gehen kann, um dann in London die nächste Stufe zu zünden. Selbst wenn klar ist, dass Moore nicht bleiben wird. „Ich will, dass die Fans nach der Saison sagen, dass ich alles für den Club gegeben habe und sie Spaß daran hatten, mich spielen zu sehen“, sagte der Spieler jüngst. Auch bei Heskey sind die Vorzeichen andere. Der 18-Jährige wurde fest vom FC verpflichtet und mit einem langen Vertrag bis 2031 ausgestattet. Die Kölner gehen behutsam mit dem Youngster um, setzen Vertrauen in den Spieler, der sich wiederum bewusst für die Bundesliga und Köln entschieden hat.

Und alle drei stehen im englischen Verband im Fokus, wurden für Junioren-Nationalmannschaften nominiert: Simpson-Pusey für die U21, Moore für die U20 und Heskey spielt weiterhin für die U19. Der FC dürfte also auf der Landkarte des englischen Fußballs angekommen sein. Das ist alles andere als exklusiv. Jadon Sancho, Jude Bellingham, Jarrell Quansah – zahlreiche englische Topspieler gingen den Weg über deutsche Clubs. Nur scheint der FC diesen Weg auch einzuschlagen und viele Beispiele zeigen, dass es ein lukrativer sein kann. Wenn Köln in dieser Wahrnehmung auch nur ein kleines Stück nach vorne rückt, ist das sportlich und wirtschaftlich enorm wertvoll. Zwar können die Kölner nicht mit den englischen Topclubs finanziell mithalten, doch sie können etwas bieten, wofür bei ManCity, Tottenham und Co. bei Talenten nur wenig Platz bleibt: Einsatzzeit auf hohem Niveau.

Impressum des Publishers ansehen