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·22. September 2026
„Er hat Lust, ich habe Lust“ – Said El Mala spricht über Mikey Moore – und seinen Anruf bei Jürgen Klopp

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Redaktion
22 September, 2026
Said El Mala wurde erneut in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Dieses Mal soll es aber das Debüt geben. Über den Anruf vom Bundestrainer, sein Zusammenspiel mit Mikey Moore und das bevorstehende Derby sprach der Youngster im FC-Podcast bei Radio Köln.
Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Sieben Abschlüsse, vier davon aufs Tor – kein anderer Akteur versuchte es im Volksparkstadion am vergangenen Samstag so oft. Insofern war Said El Mala auch gegen den Hamburger SV ein Aktivposten der Kölner. Der Treffer wollte nicht gelingen und es gab am Ende bekanntlich auch keinen Punkt. „Irgendwann muss man das abhaken, aber es hat natürlich schon weh getan“, sagt Said El Mala im aktuell FC-Podcast von „Radio Köln“. „Wenn du so kurz vor der Halbzeit und nach der Halbzeit die Tore kassierst, dann musst du das auch erst einmal verarbeiten.“ Dennoch drückten die Kölner bekanntlich weiter, versuchten es, mehr als der Anschlusstreffer von Ragnar Ache war nicht mehr drin. „Wir müssen uns einfach ankreiden, dass wir die Tore nicht gemacht haben. Es fehlte die Effizienz. Daran arbeiten wir und werden es besser machen.“ Und so verließen die Geißböcke ohne Punkte, dafür aber begleitet von Pfiffen den Platz. Für El Mala verständlich. „Die Fans fahren so einen weiten Weg, reisen für uns viele Kilometer und supporten uns. Deswegen kann ich das voll und ganz nachvollziehen“, so der Offensivspieler.
Eine konkrete Antwort auf die wieder aufkeimenden Probleme bei den Standards hat der 20-Jährige nicht, glaubt aber, dass sich das Team doch bald verbessern werde. „Das ist einfach ein Thema, das nicht von heute auf morgen weg zu trainieren ist“, sagt El Mala. Doch für den Offensivspieler hatte das Duell beim HSV auch einen sehr positiven Aspekt. Das erste Mal spielte der 20-Jährige gemeinsam mit Mikey Moore. Auf das Duo warten die Kölner Fans schon eine gefühlte Ewigkeit. Zunächst war El Mala krank, dann wurde der Kölner Shootingstar ein- und der Engländer wiederum ausgewechselt. Gegen die Rothosen standen die beiden erstmals auf dem Feld. Und tatsächlich war bereits eine gewisse Harmonie zu sehen. René Wagner sprach später davon, dass sich das Duo nun mehr und mehr einspielen werde. „Es war natürlich das erste Spiel, da kann man nicht direkt erwarten, dass alles klappt“, sagt der 20-Jährige. „Aber ich glaube schon, dass wir uns sehr, sehr gut auf dem Platz verstehen.“ Auch abseits des Platzes scheint es eine gewisse Harmonie zu geben. Die beiden unterhalten sich auch im Training auffallend oft.
„Wir wissen beide, was der andere macht und was die Stärken des anderen sind“, so El Mala. Eine weitere Kostprobe wird es aber erst in gut zweieinhalb Wochen geben. Dann steht das Derby an. El Mala freut sich bereits auf das Duell gegen den Rivalen, das „das geilste Spiel in der Saison“ sei. „Es ist immer Druck auf diesem Duell und klar, es wird brisant, es gibt die Rivalität – darüber braucht man nicht reden. Verlieren verboten heißt es für beide Mannschaften“, sagt der 20-Jährige. Dass er seine Jugend in Gladbach verbracht hat, bevor er bei den Fohlen ausgebootet wurde, ist für ihn kein Thema mehr. „Ich spiele jetzt für den 1. FC Köln und bin sehr zufrieden.“
Kein Wunder, El Mala hat sich durch gute Leistungen in den Fokus und die Herzen der Kölner Anhänger gespielt. Ohne Frage ist der Youngster der Publikumsliebling. Das bringt aber auch mehr Druck im Spiel mit sich. „Es ist mir klar, dass sich die Gegner auf mich einstellen und zu zweit manchmal zu dritt kommen. Dann heißt es für mich einfach, Lösungen zu finden“, so der Spieler weiter. „Aber das ist ja dann auch irgendwo eine Bestätigung, dass man irgendwas richtig gemacht hat.“
Die größte Bestätigung, dass El Mala einiges richtig gemacht hat, gab es in der vergangenen Woche. Der Kölner Youngster ist für die A-Nationalmannschaft nominiert worden. Im Podcast erzählt El Mala, dass er zunächst nicht ans Telefon gehen konnte, als Jürgen Klopp anrief. Der Youngster saß im Flugzeug und rief später erst zurück. Das Gespräch sei sehr kurz gewesen. „Er hat sich gefreut, ich habe mich auch gefreut, dass ich wieder dabei sein und mich zeigen darf. Jürgen freut sich darauf, dass ich komme. Er hat Lust, ich habe Lust“, so die Kölner Nummer zehn. Der Bundestrainer habe ihm mit seiner Art auch die Nervosität genommen. Dieses Mal soll es mit dem Debüt klappen. Denn El Mala war im November vergangenen Jahres bereits nominiert, saß zunächst auf der Bank und wurde dann zur U21 geschickt. Dieses Mal ist die Marschroute für ihn klar: „Wer gut trainiert, der wird auch spielen – denke ich. Das liegt am Training. Ich hoffe, dass ich die Chance kriege, mich zu zeigen. Und dann liegt es nur an mir.“















