liga3-online.de
·16. März 2026
MSV erstmals nicht in den Top 3: Schmoldt kündigt Aufarbeitung an

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·16. März 2026

Seit Beginn der Saison hielt sich der MSV Duisburg, nicht zuletzt dank des Drittliga-Startrekords von sechs Siegen in Folge, in den Top 3. Doch nach dem 1:5-Debakel in Rostock sind die Zebras nur noch Fünfter. Sportchef Chris Schmoldt kündigt eine Aufarbeitung an.
Keine Frage: Den fünften Tabellenplatz und 51 Punkte nach 29 Spielen hätte beim MSV Duisburg vor der Saison jeder unterschrieben. Schließlich waren die Zebras als Aufsteiger in die Spielzeit gestartet. Die Leistungen in den letzten Wochen gaben jedoch teilweise zu denken. 1:4 in Hoffenheim, 1:6 in Wiesbaden und 1:5 in Rostock: Gerade auswärts lief es beim MSV zuletzt überhaupt nicht rund.
"Viele Spieler müssen sich Gedanken machen, wie sie Zweikämpfe führen", sagt Sportchef Chris Schmoldt im "Kicker", nachdem die Duisburger in Rostock gerade zu Beginn körperlos agiert hatten und viel zu weit von ihren Gegenspielern waren. Dabei war die Abwehr lange das Aushängeschild der Zebras in dieser Saison. Bis zum 21. Spieltag musste Duisburg gerade mal 22 Gegentreffer hinnehmen. Seitdem kamen in acht Partien 18 (!) Gegentreffer hinzu. "Wir haben die Galligkeit, gemeinsam verteidigen zu wollen, verloren", konstatierte Trainer Dietmar Hirsch am Samstag.
Schmoldt kündigt eine Aufarbeitung an. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen zustande kommt. Hirsch sprach von "extremen Situationen, wenn du zuhause komplett anders auftrittst als auswärts". Im eigenen Stadion sind die Zebras als einziges Team der Liga noch ungeschlagen, auf fremden Plätzen konnte der MSV dagegen in 15 Spielen nur vier Siege einfahren – und nur eine der letzten zwölf Auswärtspartien für sich entscheiden.
"Wir müssen wieder Konstanz reinbekommen. Sonst wird es schwer, ganz oben dabei zu bleiben", mahnte Hirsch. Immerhin: Der Rückstand auf den Relegationsplatz, auf dem momentan Rot-Weiss Essen steht, beträgt nur einen Punkt. In zwei Wochen kommt es zum direkten Duell mit RWE – an der Hafenstraße. Dann werden die Zebras ein ganz anderes Auswärtsgesicht zeigen müssen. Eine Reaktion muss aber schon am Samstag gegen 1860 München erfolgen.









































