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·11. Juni 2026

MSV-Sportchef Schmoldt: "Wir wollen in die zweite Liga"

Artikelbild:MSV-Sportchef Schmoldt: "Wir wollen in die zweite Liga"

Als Aufsteiger spielte der MSV Duisburg in der abgelaufenen Saison lange um den direkten Durchmarsch mit, verpasste die Relegation aber auf den letzten Metern und wurde Vierter. In der kommenden Saison soll ein neuer Anlauf gestartet werden. 

"Nicht der richtige Zeitpunkt"

Wer Vierter wird, der will sich nicht verschlechtern. Entsprechend dürfte mindestens Platz 3 in der kommenden Saison das Ziel des MSV Duisburg sein. Offen ausrufen wollen die Verantwortlichen das aber noch nicht. "Wir sind jetzt im Juni, und da ist es nicht der richtige Zeitpunkt, den Aufstieg als Saisonziel zu definieren", sagt Sportchef Chris Schmoldt in einem Interview mit der "WAZ". Dennoch hält er grundsätzlich fest: "Der Ehrgeiz ist da: Wir wollen in die zweite Liga. Ob wir das am Ende erreichen, das hängt nun auch von der Liga ab."


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Erstmal sollen nun "gute Entscheidungen auf dem Transfermarkt und in der Kaderplanung" getroffen werden. Ein Umbruch ist dabei nicht zu erwarten. "Wir werden nicht wie vor zwei Jahren jeden Tag einen neuen Spieler bekanntgeben. Einfach, weil wir dieses Jahr gar nicht so viele Spieler holen", so Schmoldt. "Wir haben einen Rahmen definiert: Wenn es keine Entwicklung mehr geben würde, dann werden es drei oder vier neue Spieler." Den ersten Neuzugang haben die Zebras mit Max Besuschkow bereits präsentiert, unter anderem ein Linksverteidiger soll noch folgen.

Zukunft von Trio noch offen

Vollständig wird der Kader zum Trainingsauftakt noch nicht sein, zumal noch abgewartet werden soll, wann und wie die verletzten Spieler zurückkommen. "Gleichzeitig passieren Dinge auf dem Markt: Wir haben uns auch darauf vorbereitet, welche Spieler noch auf den Markt kommen könnten. Da haben wir schon mal den Hut in den Ring geworfen." Um dann womöglich zu einem späteren Zeitpunkt zuschlagen zu können. Nachholbedarf besteht noch bei der U23-Regel. "Da beschäftigen wir uns nicht nur mit Auffüllkandidaten, sondern mit welchen, die Qualität mitbringen, uns sofort zu helfen."

Offen ist indes noch die Zukunft von Thilo Töpken, Jesse Tugbenyo und Max Dittgen, deren Verträge zum 30. Juni auslaufen. Schmoldt sagt dazu: "Für uns ist nicht komplett ausgeschlossen, dass sie bleiben, weil sie in einer bestimmten Rolle zur Homogenität des Kaders beigetragen haben. Wenn die Spieler nicht mehr warten können, dann müssen wir eine Entscheidung fällen." Derzeit würden die Spieler den Markt sondieren, "was für sie die beste Option sein kann". Neben guten Transferentscheidungen will der MSV "eine sehr gute Vorbereitung spielen" und "wieder wie in den vergangenen beiden Jahren gut in die Saison kommen". Damit der Traum von der Zweitliga-Rückkehr vielleicht schon in der kommenden Saison Wirklichkeit wird.

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