Mulder nach Ende der Schalker Durststrecke: „Denke nicht so viel an Serien“ | OneFootball

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·17. Februar 2026

Mulder nach Ende der Schalker Durststrecke: „Denke nicht so viel an Serien“

Artikelbild:Mulder nach Ende der Schalker Durststrecke: „Denke nicht so viel an Serien“

Im fünften Spiel war er endlich da. Mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Holstein Kiel feierte der FC Schalke 04 den ersten Sieg in der Rückrunde. Dank der drei Punkte an der Förde kletterte der Herbstmeister an die Spitze der Tabelle der 2. Bundesliga zurück.

„Wir haben gut gespielt, aber verpasst, das 3:0 zu machen“, erinnert sich Youri Mulder (56) an den starken Auftritt seines Teams zurück. Kenan Karaman (31) und Hasan Kurucay (28) brachten die Gäste jeweils auf Vorarbeit von Edin Dzeko (39) mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer der Störche durch einen von David Zec (26) verwandelten Foulelfmeter geriet der Erfolg kurzzeitig noch einmal ins Wanken. „Wenn man dann ein Gegentor kriegt, bringt das noch einmal Spannung in die Partie“, resümiert Schalkes Direktor Profifußball in einer Vereinsmitteilung.


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Bevor in Kiel drei Punkte eingefahren wurden, hatte Königsblau zuletzt Mitte Dezember gewonnen. Zehn Tage vor Weihnachten war ein 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg gelungen. „Ich denke nicht so viel an Serien, sondern bloß daran, dass am Ende auch etwas Gutes dabei rumkommt, wenn man jeden Tag konzentriert arbeitet“, blieb Mulder ruhig. Trotz der ausgebliebenen Siege und dem Abrutschen von der Tabellenspitze habe ihm das Auftreten seiner Elf in den vergangenen Wochen „sehr gut gefallen“. Denn: „Fehler zu machen, ist nicht schlimm. Es kommt darauf an, was man aus solchen Phasen lernt und für die Zukunft mitnimmt.“

Dzeko „passt super“

Schalke 04 hat in der Winterpause in großem Maßstab nachgerüstet. So heuerte nicht nur Star-Stürmer Dzeko auf Schalke an, sondern mit Moussa Ndiaye (23) und Adil Aouchiche (23) zwei Profis, die gleich für viel Furore gesorgt haben. Mit Dejan Ljubicic (28) kam zudem ein kreativer Kopf für das Mittelfeld. Das Zusammenspiel mit den Winterzugängen gelinge immer besser, urteilt Mulder. „Hier mussten sich die Jungs auch erst aneinander gewöhnen und die Abläufe einarbeiten.“

Mit drei Treffern und zwei Torvorlagen erweist sich Dzeko als der erhoffte Gewinn. „Er passt super in unsere Teamhierarchie“, freut sich der Niederländer über den bosnischen Rekord-Internationalen. „Den jungen Spielern gibt er hier und da mal Tipps, im Spiel entlastet er das Team mit seinen fußballerischen Fähigkeiten.“ Der 39-Jährige ordne sich perfekt ins Team ein. „Bei ihm ist nichts von oben herab, man merkt ihm die pure Freude am Fußball in jeder Situation an.“

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