Muslic kontert mit 'Brate'-Spruch nach Schalke-Sieg in Kiel | OneFootball

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·16. Februar 2026

Muslic kontert mit 'Brate'-Spruch nach Schalke-Sieg in Kiel

Artikelbild:Muslic kontert mit 'Brate'-Spruch nach Schalke-Sieg in Kiel

Mit dem 2:1-Sieg über Holstein Kiel hat der FC Schalke nicht nur die jüngste Sieglos-Serie abhaken, sondern sich auch die Tabellenführung zurückerobern können. Im hohen und am Sonntag auch sehr kalten Norden nutzte Königsblau schon früh zwei Eckbälle aus, bei denen erst Kenan Karaman und dann Hasan Kurucay zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung netzen konnten.

Zur Halbzeit fiel diese 2:0-Führung auch verdient aus, Kiel war die eigene Verunsicherung durch zuletzt ebenfalls schwache Vorwochen teils deutlich anzumerken. Umso ärgerlicher war aus S04-Sicht der Elfmeter, den Ron Schallenberg bereits in der 55. Minute verursachte und die Gastgeber durch den Anschlusstreffer wieder ins Spiel zurückholte. Hatten sich die Gelsenkirchener zuvor noch phasenweise erstaunlich schnell und gekonnt nach vorne kombiniert, mussten sie sich für die restlichen 40 Minuten vorrangig auf das Verteidigen der knappen Führung fokussieren.


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"Ich bin sehr glücklich, sehr zufrieden - die erste Halbzeit war mit das Beste in dieser Saison, exzellent gemacht", gab es von Miron Muslic nach dem Abpfiff ein großes Lob für die ersten 45 Minuten (via WAZ). In der zweiten Hälfte habe man eigentlich die gleichen Abläufe ins Spiel bringen wollen, wenngleich klar war, dass Kiel nochmal viel investieren werde, so Muslic weiter.

"Der Elfmeter, den wir verursachen, war unnötig. Danach wurde das Spiel heiß. Wir haben aber alles wegverteidigt", fasste der Schalke-Cheftrainer zusammen. Nicht ganz verkneifen konnte sich Muslic derweil eine kleine Spitze gegen die Bild, die zuletzt von interner Unzufriedenheit berichtet hatte, weil in der Kabine angeblich zu häufig das Wort "Brate" ("Bruder") benutzt werde. "Heute war es nicht Edin Brate, sondern Hasan Abi und Kenan Abi", bezog er sich mit einem Lächeln auf die zwei Torschützen.

Deutlich wurde vor allem, wie sehr sich Schalke im vergangenen Transfer-Winter nochmal hat verstärken können. Sowohl Dejan Ljubicic, als auch und vor allem Moussa N'Diaye und Adil Aouchiche zeigten sich als große Hilfe für das Spiel in Ballbesitz. Sie bringen mehr Tempo und mehr Kreativität ins S04-Spiel, was bislang sehr häufig gefehlt hatte.

Dzeko, der zwar in Kiel nicht selbst traf, konnte beide Schalke-Tore direkt vorbereiten. Damit steht der 39-Jährige nach seinen ersten vier Einsätzen schon bei fünf Torbeteiligungen: Drei eigene Tore sowie zwei Assists in zusammengerechnet 229 Minuten an Einsatzzeit - also eine direkte Torbeteiligung alle aufgerundet 46 Minuten.

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