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·29. August 2026
Muss Schalke noch einen Star verkaufen? S04-Boss klärt auf

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·29. August 2026

Der FC Schalke könnte vor dem Deadline Day noch einen Leistungsträger verkaufen. Vorstandschef Matthias Tillmann erklärt, wie die Königsblauen planen.
Muss der FC Schalke 04 noch einen seiner wertvolleren Spieler abgeben? Kurz vor dem Ende der Transferperiode beschäftigt diese Frage die Königsblauen weiterhin. Vorstandschef Matthias Tillmann macht deutlich: Zusätzliche Einnahmen wären für den finanziell angeschlagenen Zweitligisten wichtig. Einen Leistungsträger will S04 deshalb aber nicht unter Wert ziehen lassen.
Das gilt beispielsweise für Moussa Sylla. Ein möglicher Verkauf des Angreifers wird seit geraumer Zeit diskutiert. Eine Ablöse von drei Millionen Euro wäre für Tillmann allerdings „definitiv zu wenig“. Gleichzeitig hat Schalke mit den Vertragsverlängerungen von Vitalie Becker, Soufiane El-Faouzi und Mertcan Ayhan signalisiert, dass sportlich wichtige Akteure gehalten werden sollen.
„Wir werden allerdings keinen Spieler abgeben, den wir fest als Säule einplanen. Die Vertragsverlängerungen in diesem Sommer waren eindeutige Zeichen“, erklärte Tillmann gegenüber der WAZ. Ganz ohne Transfererlöse könnte für Schalke jedoch zusätzlicher Handlungsbedarf entstehen. Der Klub muss zum Jahresende eine DFL-Auflage beim Eigenkapital erfüllen. In der bisherigen Planung ist deshalb auch ein Spielerverkauf berücksichtigt.
Bislang entwickelte sich das Transfergeschäft allerdings nicht wie finanziell erhofft. „Aktuell haben wir mehr Geld ausgegeben als eingenommen“, räumte Tillmann ein. Dennoch sieht der Vorstandschef die Erfüllung der Vorgaben nicht gefährdet. „Ich bin überzeugt davon, dass wir die schwarze Null erreichen und die Eigenkapital-Auflage erfüllen werden.“ Ein Transfer wäre dabei die bevorzugte Variante, aber nicht die einzige Möglichkeit.

Foto: IMAGO
Sollten die gewünschten Einnahmen auf dem Spielermarkt ausbleiben, könnte Schalke unter anderem für den Herbst vorgesehene Ausgaben auf das kommende Jahr verlagern. Zudem helfen dem Verein unerwartet hohe Erlöse in anderen Bereichen. Dazu zählen Einnahmen rund um die Testspiele gegen Real Madrid (0:3) und Atalanta Bergamo (0:3) sowie eine bessere Entwicklung bei Sponsoring und Merchandise.
Eine endgültige Entscheidung könnte erst ganz spät fallen. Tillmann rechnet damit, dass der Deadline Day noch „eine große Dynamik“ entwickeln kann. Kommt tatsächlich ein Abgang zustande, wäre sogar denkbar, dass Schalke seinerseits noch einmal auf dem Transfermarkt reagiert.
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