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·12. Februar 2026
Nach 23 Spieltagen - der Vergleich: So stand 1860 in den Jahren zuvor in der Dritten Liga da

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·12. Februar 2026

So euphorisch man sich diese Saison im Sommer 2025 auch ausgemalt hatte, so ernüchternd ist die Realität nach 23 Spieltagen: fünf Spiele ohne Sieg, kein Befreiungsschlag – und der Blick auf die Aufstiegsplätze wirkt inzwischen mehr wie Wunschdenken als wie ein realistisches Ziel. Und jetzt geht’s zum Vorletzten TSV Havelse (Samstag, 14 Uhr, db24-Ticker).
Natürlich gehört zur Wahrheit auch, dass der TSV 1860 in dieser Spielzeit von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen immer wieder ausgebremst wurde – Platz eins in der sogenannten Rafati-Tabelle spricht eine deutliche Sprache. Und ja, die Verletztenmisere ist gravierend. Trotzdem verzichteten die Verantwortlichen aber bewusst in der Wintertransferperiode darauf, den ohnehin stark beanspruchten Kader gezielt zu verstärken – anders als fast alle ambitionierte Konkurrenten übrigens.
So steht der einst so stolze Löwe im achten Jahr der Drittklassigkeit wieder dort, wo er eigentlich nicht hingehört: im unbedeutsamen, grauen Tabellenmittelfeld. Und wenn nicht noch ein kleines Wunder passiert, wird auch diese Saison mehr Ernüchterung als Aufbruch bringen. Wieder einmal. Das hat sich Markus Kauczinski ganz anders vorgestellt.
Wir haben mal ins Archiv geschaut, wie der TSV 1860 zum selben Zeitpunkt in den letzten Jahren in der Dritten Liga unterwegs war. Man hat zwar mit 33 Zählern mehr Punkte als in den vergangenen Spielzeiten, jedoch wurde da auch nicht der Aufstieg ins Visier genommen. Jetzt ist die Situation eine andere. In den Saison 2020/2021 und 2021/2022 hatten die Löwen unter der Regie von Trainer Michael Köllner jeweils 38 Punkte nach 23 Spieltagen - und selbst in der Saison 2019/2020, die sich Daniel Bierofka und Köllner teilten, wares es 34 Zähler.








































