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·9. Februar 2026

Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

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Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

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Hendrik Broschart

9 Februar, 2026

Er läuft, ackert, legt Chancen auf – und muss am Ende verletzt vom Platz. Jetzt bangen die Fans um den wichtigsten Stürmer des 1. FC Köln: Bangen um Ragnar Ache.

Nach dem couragierten Auftritt der Geißböcke gegen RB Leipzig richtet sich die Aufmerksamkeit auf Ragnar Ache. Der 27-Jährige musste gegen die Sachsen vom medizinischen Personal vom Platz begleitet werden. FC-Trainer Lukas Kwasniok wollte das Thema nicht zu hoch hängen, doch eine Diagnose steht noch aus beim 1. FC Köln.

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Ragnar Ache am Boden

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Nach 90 Minuten war der Arbeitstag für Ragnar Ache beendet. Gestützt vom medizinischen Personal verließ der FC-Stürmer am Sonntag vorzeitig den Platz. Ausgerechnet Ache, der sich gegen die Leipziger so aufgerieben hatte, droht nun eine Zwangspause. Doch sein Trainer gab sich auf der Pressekonferenz im Anschluss an die 1:2-Heimniederlage optimistisch. Ache habe in einem Duell etwas im Knie gespürt. „Jetzt müssen wir einfach abwarten. Aktuell geht es ihm gut. Die Schmerzen sind nicht allzu groß. Insofern sind wir positiv gestimmt. Aber natürlich müssen wir die Untersuchungen morgen abwarten“, befand der FC-Coach am gestrigen Abend. Ache wird am Montag in der Mediapark-Klinik untersucht. Eine mögliche Verletzung des Stürmers stünde sinnbildlich für die Partie der Geißböcke gegen die Leipziger.

Anspielstation und Teilzeit-Ringer: Aches bewegter Arbeitstag

Der 27-Jährige rackerte und ackerte, machte Bälle fest und führte die meisten Zweikämpfe im Kölner Dress. Nicht selten hatte es den Anschein, als verfolge die Mannschaft von Trainer Kwasniok gegen die Sachsen einem klaren Matchplan: Sobald ein Kölner den Fuß an der Kugel hatte, sollte ein langer Ball in die Sturmspitze auf den ausharrenden Ache gespielt werden. Und mit ein wenig Glück wäre das Spielgerät auch früh im Spiel im Kasten von Leipzigs Keeper Peter Gulacsi untergekommen. So bereitete Ache bereits in der fünften Minute eine frühe Chance von Said El Mala vor. Jakub Kaminski drosch den Ball nach einem vereitelten Angriff der Gäste im hohen Bogen auf den Mittelstürmer, der von einer luftigen Leipziger Verteidigung profitierte und in Seelenruhe den einsprintenden El Mala in Szene setzen konnte. Abwehrhüne Willi Orban im Rücken und Peter Gulacsi im Tor vereitelten dann aber mit geeinten Kräften, dass der Kölner Shootingstar Kapital schlagen konnte.

Nur ein paar Minuten später war Ache erneut Schlüsselfigur: Er behauptete den Ball trotz zweier zerrender Leipziger Verteidiger und fand Krauß, der El Mala die Kugel auf dem Silbertablett servierte. Doch auch diesmal konnte der Ball nicht im Kasten untergebracht werden. In der zweiten Hälfte drehte Kwasniok an ein paar Stellschrauben und ließ seine Kölner den Gästen höher anlaufen. Das bedeutete für Einzelkämpfer Ache keine Entlastung. Jetzt kam er selbst vermehrt in Abschlusssituationen. Kristoffer Lunds Hereingabe in der 49. Minute nickte er aber lediglich am langen Pfosten vorbei.

Bangen vor der Diagnose

Obendrein eilte Ache mit nach hinten und ging die Extra-Meile, um Leipziger Umschaltmomente abzuwehren. So auch in einer Szene gegen David Raum Mitte der zweiten Hälfte: Der FC-Stürmer grätschte eine Hereingabe des Leipziger Außenverteidigers ab. Kwasniok bekam von Ache die richtige Antwort auf seine Forderung vorab, gegen die Leipziger dagegenzuhalten, Leidensbereitschaft zu zeigen und im richtigen Moment hellwach zu sein. Angesprochen auf die Ausfälle der formstarken Linton Maina und Alessio Castro-Montes winkte Kwasniok ab. Man habe noch bei jedem Spiel mit elf Mann auf dem Platz begonnen. Und: „Vielleicht explodiert am Sonntag ja ein anderer?“ Das Leipzig-Spiel rückte zumindest die Qualitäten Aches ins Scheinwerferlicht und verhalf ihm möglicherweise zu einer weiteren tragischen Rolle im FC-Kader. Denn eine mögliche Verletzung käme, wie auch schon im Fall Maina und Castro-Montes, inmitten eines Formhochs, das den Spieler für die Mannschaft eigentlich unverzichtbar macht.

Bleibt zu hoffen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen.


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