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·16. August 2026
Nach BVB-Aus: Köln-Boss verrät El Malas Reaktion

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Nach dem geplatzten Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund spricht FC-Boss Thomas Kessler Klartext. Er erklärt, wie das Top-Talent auf das BVB-Aus reagiert.
Nach dem geplatzten Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund hat sich nun auch Kölns Sportboss Thomas Kessler ausführlich zum Transferpoker geäußert. Der BVB hatte sich nach mehreren erfolglosen Anläufen aus den Verhandlungen zurückgezogen. Eine Einigung mit dem 1. FC Köln kam nicht zustande.
Zuletzt hatten sich bereits die Dortmunder Verantwortlichen öffentlich zum gescheiterten Deal geäußert. Kessler reagierte darauf mit einer klaren Botschaft und widersprach dem Eindruck, El Mala habe unbedingt zum BVB wechseln wollen. „Ich hatte Said nie bei mir sitzen, dass er gesagt hat: ‚Es ist mein absoluter Traum, beim BVB zu spielen‘“, erklärte der Kölner Geschäftsführer.
Dass sich der 19-Jährige grundsätzlich mit einem möglichen Wechsel zu einem Champions-League-Klub beschäftigt habe, hält Kessler allerdings für nachvollziehbar. Negative Auswirkungen auf El Malas Einstellung erwartet er nicht. „Ich sehe keine Traurigkeit bei ihm“, stellte der FC-Boss klar. Vielmehr sei er nahezu täglich mit dem Offensivspieler im Gespräch. El Mala habe demnach auch verständnisvoll auf die Nachricht reagiert, dass Köln und Dortmund keine Einigung erzielen konnten.
Auch beim BVB hinterließ das Verhalten des Youngsters offenbar Eindruck. Lars Ricken lobte El Mala ausdrücklich dafür, während des Transferpokers professionell geblieben zu sein. „Da haben die Kölner einen einwandfreien Spieler“, sagte der Dortmunder Sportchef. Gleichzeitig erklärte er die Verhandlungen für beendet.
Zwischen beiden Vereinen soll trotz der unterschiedlichen Vorstellungen kein nachhaltiger Schaden entstanden sein. Kessler rechnet sogar mit weiteren Gesprächen in der Zukunft: „Wir werden bestimmt nicht das letzte Mal mit Borussia Dortmund am Verhandlungstisch gesessen haben.“
Für die nähere Zukunft plant Köln jedoch fest mit El Mala. Kessler betonte erneut, er sei überzeugt davon, dass der Flügelspieler auch in der kommenden Saison für den FC auflaufen werde. Einen aktuellen Anlass, daran zu zweifeln, sieht der Kölner Sportboss nicht.
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