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·17. August 2026

Nach BVB-Rückzieher: Dieser Klub macht im Poker um Said El Mala ernst

Artikelbild:Nach BVB-Rückzieher: Dieser Klub macht im Poker um Said El Mala ernst

Beim 1. FC Köln hatte man in den vergangenen Tagen aufatmen können. Der wochenlange Transferpoker um Offensiv-Juwel Said El Mala schien beendet, als Borussia Dortmund aufgrund der finanziellen Forderungen der Geißböcke den Stecker zog.

Das Dortmunder Gesamtpaket in Höhe von über 55 Millionen Euro war nicht nach den Vorstellungen des FC strukturiert. Die Kölner pochten bis zuletzt auf eine garantierte Fixsumme von mindestens 50 Millionen Euro, was BVB-Sportchef Lars Ricken zu einem offiziellen Ausstieg aus den Verhandlungen veranlasste. FC-Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler betonte daraufhin entspannt, dass er fest von einem Verbleib des 19-Jährigen am Rhein ausgehe. Doch diese Ruhe trügt. Wie aus einem aktuellen Bericht von Sport Bild und Bild hervorgeht, bereitet RB Leipzig nun ein Angebot für das Supertalent vor.


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Leipzig sucht Diomande-Ersatz

Bei den Sachsen steht El Mala laut dem Bericht schon seit längerer Zeit auf der Beobachtungsliste. Der Bedarf an einer spektakulären Neuverpflichtung für die Offensive ist bei den Leipzigern spätestens seit dem 125-Millionen-Euro-Abgang von Yan Diomande zu Real Madrid extrem hoch. Zuletzt favorisierte das Team von Trainer Martin Demichelis den Franzosen Diego Moreira von Racing Straßburg. Doch die aufgerufene Ablöse von rund 70 Millionen Euro schreckt die RB-Führung ab. Manager Marcel Schäfer dementierte am Wochenende zudem jegliche Einigung. Nun rückt stattdessen der deutsche U21-Nationalspieler wieder in den absoluten Fokus. El Mala, der sich auf dem Platz durch eine herausragende Schnelligkeit und Dribbelstärke auszeichnet, untermauerte seinen Marktwert in der vergangenen Saison mit beeindruckenden 13 Toren und drei Vorlagen.

Das Kölner Preisschild bleibt hoch

Laut Bild-Informationen bereiten die Leipziger derzeit ein Paket vor, das genau auf die Forderungen des 1. FC Köln zugeschnitten ist: 50 Millionen Euro Festablöse, kombiniert mit fünf Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni und weiteren fünf Millionen für außerordentliche Erfolge. Zusätzlich sollen die Kölner die geforderte Weiterverkaufsbeteiligung erhalten.Der Spieler selbst soll dem Wechsel offen gegenüberstehen. Er sprach intern sogar schon über einen Wechsel zu den Sachsen, bevor das letzte Angebot des BVB beim FC einging.

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Gilt als teure Alternative für die Offensive: Diego Moreira von Racing Straßburg | Andy Commins - PA Images/GettyImages

Ob der spektakuläre Deal tatsächlich über die Bühne geht, hängt nun vom Aufsichtsrat ab. Die Konzernführung von Red Bull muss das finanzielle Volumen der Investition in den kommenden Tagen erst noch absegnen, bevor die Leipziger in Köln offiziell vorstellig werden dürfen. Beim FC läuft derweil die Zeit ab. Bis zum 1. September ist das Transferfenster noch geöffnet und der Verein steht mit dem DFB-Pokal kurz vor dem Start in die neue Spielzeit. Ein Abgang des besten Scorers würde die sportlichen Pläne am Geißbockheim massiv durcheinander wirbeln.

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