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·2. Februar 2026

Nach zwei Jahren Vereinslosigkeit: Ex-Bayern-Profi Sarr feiert sein Comeback

Artikelbild:Nach zwei Jahren Vereinslosigkeit: Ex-Bayern-Profi Sarr feiert sein Comeback

Bouna Sarr zählt zu den größten Missverständnissen der jüngeren Bayern-Geschichte. Nach 19 Monaten ohne Verein steht der Senegalese nun offenbar vor einem Neustart in Frankreich.

Jetzt also doch: Ex-Bayern-Profi Bouna Sarr hat offenbar einen Vertrag beim FC Metz unterschrieben. Das berichten übereinstimmend französische Medien, darunter L’Équipe. Bereits Anfang November absolvierte der 34-Jährige ein Probetraining beim Ligue-1-Klub, danach wurde es lange ruhig um seine Person. Im Hintergrund hielt sich Sarr jedoch weiter bei Metz fit – jetzt scheint seine Zeit als vereinsloser Spieler nach 19 Monaten beendet zu sein.


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Der Vertrag soll zunächst bis zum Saisonende laufen. Für Sarr bietet sich damit die Chance, sich sportlich wieder zu empfehlen und womöglich einen Anschlussvertrag zu erarbeiten. Metz steckt aktuell tief im Abstiegskampf, ist Tabellenletzter der Ligue 1 und liegt zwei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Für Sarr ist der Wechsel auch emotional besonders. Seine Profikarriere begann einst beim FC Metz, wohin er 2009 aus der Jugend von Olympique Lyon wechselte. Dort schaffte er den Sprung zu den Profis und absolvierte insgesamt 110 Pflichtspiele. Anschließend folgte der Wechsel zu Olympique Marseille, wo Sarr seine erfolgreichste Zeit erlebte und sich als verlässlicher Bundesliga- und Champions-League-Spieler etablierte.

Das Bayern-Kapitel als Karriereknick

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Foto: IMAGO

Im Sommer 2020 wechselte Sarr für rund acht Millionen Euro zum FC Bayern – ein Transfer, der sich im Nachhinein als klarer Fehlschlag erwies. Der Rechtsverteidiger konnte sich in München nie durchsetzen und kam bis zum Vertragsende im Sommer 2024 lediglich auf 33 Pflichtspiele. Ein Kreuzbandriss in seinem letzten Vertragsjahr verschlechterte seine ohnehin schwierige Marktsituation zusätzlich.

Vieles deutete zuletzt auf ein leises Karriereende hin. Stattdessen bekommt Bouna Sarr nun noch einmal die Chance, auf großer Bühne Fuß zu fassen – ausgerechnet dort, wo einst alles begann.

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