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·26. Juni 2026

Nächster PSG-Abgang? Warum Juve und Atlético plötzlich um Lee Kang‑in pokern

Artikelbild:Nächster PSG-Abgang? Warum Juve und Atlético plötzlich um Lee Kang‑in pokern

Bei Paris Saint‑Germain könnte der nächste namhafte Offensivspieler vor dem Absprung stehen. Lee Kang‑in denkt im Sommer über einen Wechsel nach – und gleich zwei Topklubs stehen bereit.

Mehr Bank als Bühne in Paris


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Der 25-jährige Südkoreaner kam in der Saison 2025/26 zwar auf 39 Einsätze, landete mit vier Toren und fünf Vorlagen aber meist nur in der Nebenrolle. Für einen Spieler mit seinem Anspruch ist das zu wenig. Bereits im vergangenen Sommer blockte PSG einen Abgang noch ab, inzwischen steht mehr Spielzeit ganz oben auf Lees Liste – ein Abschied wird damit immer realistischer.

Lee war 2023 für rund 22 Millionen Euro von RCD Mallorca an die Seine gewechselt und gilt wegen seiner Technik und Flexibilität als wertvolles Puzzleteil. Doch in einem mit Stars vollgestopften Kader kämpfen selbst gestandene Nationalspieler um jede Minute, weshalb er nun verstärkt über einen Neustart nachdenkt.

Atlético vor, Juve jetzt voll im Rennen

Atlético Madrid buhlt schon länger um den Offensivmann und soll bereit sein, etwa 25 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Diese Summe liegt deutlich über der ursprünglichen Investition der Pariser und macht einen Deal wirtschaftlich attraktiv. Für Atlético wäre Lee ein Baustein, um das Offensivspiel variabler zu machen und zwischen Mittelfeld und Angriff mehr Kreativität zu bekommen.

Jetzt mischt auch Juventus Turin kräftig mit. Die Italiener suchen dringend eine offensive Alternative, weil sich die Gespräche mit Real Madrid über Brahim Díaz kompliziert gestalten. In Turin gilt Lee deshalb als realistische Option, die sportlich ins System passt und finanziell machbar wirkt.

PSG plant schon ohne Lee weiter

In Paris bereitet man sich derweil auf alle Szenarien vor. Der Klub sondiert den Markt nach einem möglichen Nachfolger und hat unter anderem Maghnes Akliouche vom AS Monaco im Blick. Der 24-Jährige könnte die Rolle des ehemaligen Mallorquiners im offensiven Mittelfeld übernehmen und frischen Konkurrenzdruck bringen.

Ob Lee am Ende in La Liga landet oder bei Juve in der Serie A aufschlägt, dürfte vor allem vom Gesamtpaket aus Einsatzgarantie, Rolle im System und Gehalt abhängen. Klar ist nur: Aus der einstigen PSG-Zukunftshoffnung ist in diesem Sommer einer der spannendsten Pokerfälle des europäischen Transfermarkts geworden.

  • Lee Kang-in drängt nach viel Bankzeit bei PSG auf mehr Spielpraxis und denkt an Abschied
  • Atlético Madrid und Juventus Turin buhlen, Atlético soll rund 25 Millionen Euro bieten
  • PSG schaut sich bereits nach Ersatz um, unter anderem bei Maghnes Akliouche von AS Monaco
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