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·14. Mai 2026

Nächster Versuch: Der 1. FC Köln steht beim Spiel in München vor dem finalen Charaktertest

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Andreas Breuer

14 Mai, 2026

Wenig Kreativität, viel Krampf: Der FC hat sein letztes Heimspiel der Saison mit einem fahrigen Auftritt gegen Heidenheim verbockt. Am Samstag treffen die Domstädter nun bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit auf München. Dann wird Köln vor allem in Sachen Einstellung und Engagement ein anderes Gesicht zeigen müssen, will man den Saisonabschluss beim 1. FC Köln nicht komplett in den Sand setzen: Das Spiel gegen die Bayern wird zum Charaktertest.

Köln hat den Abstieg vorzeitig verhindert, weshalb die letzten Saisonspiele in erster Linie zur Charakterfrage werden. Auf die konnte der FC zuletzt keine überzeugende Antwort liefern, bekommt aber bei Bayern München eine weitere Chance.

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Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane (Foto: Christoph Koepsel/GEttyImages)

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Simpson-Puseys Versäumnis kein Wachrüttler gegen Heidenheim

Ja, der 1. FC Köln hatte bereits vor seinem letzten Heimspiel den Klassenerhalt geschafft und das Saisonziel damit relativ sicher erreicht. Dafür gebührt dem Verein und allen Beteiligten Respekt. Trotzdem war vielen der sonst so jecken kölschen Fans nach der 1:3-Pleite gegen den 1. FC Heidenheim nicht zum Feiern zumute. Denn die Gäste aus Baden-Württemberg gaben die Party-Crasher, was aber nicht allein am zielstrebigen Auftritt der Frank-Schmidt-Truppe lag.

Vielmehr hatte man im Verlauf der Partie das Gefühl, dass sich die Kölner Mannschaft mehr oder weniger von Jahmai Simpson-Puseys Schlafmützigkeit hatte anstecken lassen. Der Defensiv-Spezialist war morgens zu spät zum Anschwitzen erschienen, woraufhin ihn Köln-Coach René Wagner aus dem Spieltagskader gestrichen hatte. Ein Weckruf für die Teamkollegen des Ausgemusterten? Leider nein!

Die Geißböcke waren anschließend nämlich auch auf dem Platz nicht so recht bei der Sache und zeigten sowohl spielerische als auch kämpferische Defizite. So gab selbst Marius Bülter, der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, nach der Begegnung zu, „dass am Ende zwei, drei Prozent gefehlt haben, um das Ding unbedingt gewinnen zu wollen.“ Das ist durchaus bedenklich, weil das Spiel auch eine Frage der Einstellung war: Schließlich geht es im Abstiegskampf noch um viel für Heidenheim, St. Pauli und Wolfsburg. Letztgenannte dürften vom Kölner Auftritt am vergangenen Sonntag folglich ähnlich irritiert gewesen sein, wie der ernüchterte rot-weiße Anhang.

Köln mit soliden Auftritten gegen Bayern

Mit dem letzten Saisonspiel beim FC Bayern hat der 1. FC Köln nun erneut eine Begegnung vor der Brust, in der es – zumindest auf dem Papier – nicht mehr um viel geht. Und doch entscheidet auch dieser Auftritt darüber, mit welchem Jeföhl der Verein und die Fans aus dieser Spielzeit gehen. Denn eine ähnlich schwache Leistung wie gegen Heidenheim könnte in München böse bestraft werden. Und so wird auch diese Partie für die Domstädter zum Charaktertest, bei dem der Effzeh nun allerdings krasser Außenseiter ist. Sprich: Man hat beim Deutschen Meister nicht so viel zu verlieren wie im letzten Heimspiel.

Aber besteht wirklich eine realistische Chance auf einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss? Für die Kölner spricht, dass sie sich in dieser Saison gegen die bestplatzierten Mannschaften der Liga oft teuer verkauft haben und zeitweise sogar auf Augenhöhe agierten.

Auch in den bisherigen beiden Spielen gegen Bayern wusste der 1. FC Köln größtenteils zu überzeugen. Sowohl in der 2. Runde des DFB-Pokals als auch im Liga-Hinspiel hielten die Geißböcke ordentlich dagegen und gingen in beiden Begegnungen sogar mit 1:0 in Führung. Auch wenn man am Ende 1:4- und 1:3-Niederlagen hinnehmen musste, legte der FC engagierte Vorstellungen hin.

Partie in München eine Einstellungs- und Trainerfrage?

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es für Köln gegen die Top-Mannschaften bislang wenig zu holen gab. Ausgenommen der 1:0-Erfolg in der Hinrunde bei Hoffenheim – allerdings weilte die TSG zu diesem Zeitpunkt noch in der zweiten Tabellenhälfte. Sollte der FC nun ausgerechnet bei der Meisterfeier des FC Bayern punkten, wäre das mindestens überraschend.

Wichtiger als das Resultat wird aber ohnehin die Art und Weise sein, mit der sich der 1. FC Köln in München präsentiert. Schließlich geht’s auch noch um was: Die sportliche Zukunft einiger Leihspieler bei den Geißböcken ist noch offen (come-on-fc.com berichtete). Und auch René Wagners Trainerstuhl dürfte nach dem schwachen Auftritt gegen Heidenheim etwas wackliger geworden sein.

Allerding steht der Coach nicht nur bei Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, sondern wohl auch bei großen Teilen der Kölner Mannschaft hoch im Kurs. Die hat nun mit einem wachen und leidenschaftlichen Auftritt bei den Bayern nochmal die Gelegenheit, ihre Sympathie für Wagner auch auf dem Platz zu demonstrieren und die Saison trotz vorzeitigem Klassenerhalt angemessen zu Ende zu spielen.

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