"Näher dran an drei Punkten als Saarbrücken": Ulm hadert mit Remis | OneFootball

"Näher dran an drei Punkten als Saarbrücken": Ulm hadert mit Remis | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·22. Februar 2026

"Näher dran an drei Punkten als Saarbrücken": Ulm hadert mit Remis

Artikelbild:"Näher dran an drei Punkten als Saarbrücken": Ulm hadert mit Remis

Obwohl der SSV Ulm im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken ganz spät noch zum Ausgleich gekommen ist, haderten die Spatzen mit dem Remis. Zum einen, weil mehr drin gewesen wäre. Zum anderen, weil der Punkt nicht wirklich weiterhilft. 

"Kompliment" für die Moral

Nachdem Streli Mamba in der 86. Minute nach einem Patzer von FCS-Keeper Menzel das 1:1 erzielt hatte, war der SSV drauf und dran, die Partie komplett zu drehen. "Wenn das Spiel noch ein paar Minuten geht, dann ziehen wir das Ding", haderte Dennis Dressel im Vereins-TV. So mussten sich die Ulmer mit einem Remis zufriedengeben und zeigten sich darüber "ein bisschen enttäuscht", wie der 27-Jährige betonte. Auch Trainer Pavel Dotchev haderte bei "MagentaSport" mit dem Unentschieden, sei seine Mannschaft doch "ein bisschen näher" an drei Punkten dran gewesen als Saarbrücken. Eine Niederlage wäre "absolut unverdient" gewesen. "Leider Gottes gehen wir mit dem ersten Schuss aufs Tor in Rückstand", sagte der Deutsch-Bulgare über das 0:1 in Minute 57 und sprach von einem "großen Schock" für die Spieler. "Es ist zurzeit oft der Fall, dass wir wenig zulassen und unsere Gegner brutal effizient sind."


OneFootball Videos


Umso mehr freute sich Dotchev aber über die Reaktion der Mannschaft: "Die Jungs sind super zurückgekommen. Daher ein Kompliment für das, was sie heute geleistet haben. Ich finde es schade, dass wir es nicht geschafft haben, uns mit drei Punkten zu belohnen." Denn mit einem Sieg wären die Spatzen bis auf zwei Zähler am rettenden Ufer dran gewesen, nun fehlen weiterhin vier Zähler. Zur Wahrheit gehört aber auch: Hätte Ulm verloren, wäre der Rückstand auf acht Zähler angewachsen. Vor diesem Hintergrund konnte Dotchev dem Punktgewinn dann doch etwas abgewinnen, bezeichnete diesen als "enorm wichtig" und sprach davon, dass dieser "auch eine sehr wichtige Rolle" spielen könne. "Auch für die Moral." Daher sei es ein "gewonnener Punkt".

Dotchev sieht sich bestätigt

In der Aussage, dass das 1:3 gegen Aachen vor einer Woche ein Ausrutscher gewesen sei, sah sich der 60-Jährige bestätigt: "Die Mannschaft lebt und kämpft. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, sind wir in der Lage, etwas Großes zu erreichen. Wichtig ist, dass man nach Rückschlägen zurückkommt. So müssen wir weitermachen." Auch Dressel sprach von einem "Schritt in die richtige Richtung" und betonte, dass die Ulmer auf der Leistung aufbauen könnten. Die nächste Aufgabe führt den SSV am kommenden Samstag nach Regensburg. Dann sollten nach drei sieglosen Spielen unbedingt wieder drei Punkte her, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Impressum des Publishers ansehen