Foot National
·15. September 2026
Nantes: Canaris in heikler Lage, Ex-Nationalspieler in Geldwäscheaffäre?

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Der FC Nantes wird seit einigen Stunden von einem Skandal erschüttert.
Ein echter Justizsturm erschüttert den FC Nantes. Nach mehreren Jahren Ermittlungen bringen die Untersuchungen der belgischen Justiz und der Kriminalpolizei mutmaßlich besonders dubiose Praktiken rund um mehrere Transfers ans Licht, die die Canaris zwischen 2015 und 2023 getätigt haben. Die Tageszeitung L’Équipe enthüllt an diesem Mittwoch die Hintergründe eines Falls, der den Klub aus Nantes schwer treffen könnte. Alles soll Mitte der 2010er Jahre im Rahmen der in Belgien geführten Operation „Saubere Hände“ begonnen haben. Die Ermittler interessierten sich dabei insbesondere für Geschäfte rund um den FC Nantes. Telefonüberwachungen, der Einsatz von Strohmännern und verschleierte Provisionen: Die Untersuchungen sollen mehrere Konstruktionen offengelegt haben, die als in „völligem Widerspruch“ zum Sportgesetz stehend angesehen werden.
Eine interne E-Mail, die von L’Équipe veröffentlicht wurde, fasst insbesondere einige der rund um Transfers angewandten Methoden zusammen. „Blandine (Verwaltungs- und Finanzdirektorin des FC Nantes), mach mir bitte einen Profi-Vertrag über zwei Jahre gemäß der Charta. Ruf Bakari (Sanogo) wegen der Informationen zum Spieler an. Joaquim Batica auf dem Papier und 10 % Provision. Danke“, ist darin unter anderem zu lesen. Die Ermittler sollen sich dabei insbesondere mehrere Geschäfte angesehen haben, darunter jene zu Emiliano Sala und Kalifa Coulibaly.
Nach den von L’Équipe veröffentlichten Informationen soll Bakari Sanogo so 8,2 Millionen Euro über offiziell registrierte Strohmänner erhalten haben. Ein System, das es ermöglicht haben soll, die Regeln zur Regulierung der Tätigkeit von Beratern zu umgehen. Ein weiterer besonders heikler Punkt der Akte ist die Aussage von Pedro Chirivella. Der spanische Mittelfeldspieler soll den Ermittlern erklärt haben, dass bestimmte Prämien für nicht registrierte Berater direkt in Form von an Spieler ausgezahlten Boni verschleiert wurden. Nach mehreren Jahren Ermittlungen ist die gerichtliche Untersuchung nun abgeschlossen. Und ihre Schlussfolgerungen schlagen an der Beaujoire wie eine Bombe ein.
Der FC Nantes und sein stellvertretender Generaldirektor Franck Kita wurden wegen illegaler Ausübung des Berufs des Spielervermittlers und Geldwäsche angeklagt. Doch damit endet die Sache nicht. Auch der ehemalige französische Nationalspieler Moussa Sissoko, der 71 Länderspiele für Les Bleus absolviert hat, ist betroffen. Der Spieler, der heute als Berater tätig ist, steht wegen Gebrauchs gefälschter öffentlicher Urkunden im Visier.
Die Verteidigung bestreitet die vorgeworfenen Straftaten und betont insbesondere die Komplexität eines Falls, der sich über mehrere Jahre erstreckt und zahlreiche Geschäfte betrifft. Nun bleibt abzuwarten, welche juristischen Folgen diese Angelegenheit haben wird. Für den FC Nantes, der ohnehin bereits eine sportlich turbulente Phase erlebt, ist diese Akte in jedem Fall ein neuer schwerer Rückschlag. Die Enthüllungen der Ermittlungen könnten nun schwerwiegende Folgen für die Verantwortlichen in Nantes haben.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































