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·6. April 2026

"Nerven bewahren": 1860 erwartet heißes Duell gegen Cottbus

Artikelbild:"Nerven bewahren": 1860 erwartet heißes Duell gegen Cottbus

Nach drei sieglosen Spielen muss der TSV 1860 München auswärts bei Energie Cottbus dringend dreifach punkten, um den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verkürzen. Für diese Mission kann Trainer Markus Kauczinski auf einen wichtigen Rückkehrer bauen.

Schifferl und Haugen angeschlagen

Obwohl die Sechziger nur zwei Punkte aus den letzten drei Partien geholt haben, ist der Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch nicht vorbei. Am Dienstagabend beim Tabellendritten Cottbus besteht die nächste Chance, einen direkten Konkurrenten zu schlagen und auf vier Zähler an die Lausitzer heranzurücken. "Es ist wieder Chance heranzukommen. Es ist wieder eine Chance zu zeigen, was man kann", stellte Trainer Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz am Montag die Ausgangslage dar.


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Mut machen ihm die jüngsten Auftritte seiner Elf, auch wenn diese nicht von Erfolg gekrönt waren. Für das Cottbus-Spiel kann er wieder auf Leistungsträger Thore Jacobsen zurückgreifen, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigt ist. Kauczinski kündigte an, dass sein Mittelfeldmann auch gleich wieder starten wird. Dagegen fallen Tunay Deniz, Max Christiansen, Jesper Verlaat, Kilian Jakob und Sean Dulic weiterhin verletzt aus. Außerdem erlitten Raphael Schifferl (Ellenbogen) und Sigurd Haugen (Schlag auf die Wade) kleinere Blessuren gegen Mannheim. Allerdings geht der 1860-Trainer davon aus, dass beide rechtzeitig fit werden.

"Die Spieler kennen die Situation"

Über die Herangehensweise für dieses direkte Duell ist sich der 56-Jährige noch nicht im Klaren: "Zur Ausrichtung habe ich alle drei Stunden eine andere Idee. Wir werden morgen festlegen, wie wir herangehen wollen." Wahrscheinlich ist, dass Samuel Althaus nach seinem Startelfdebüt eine weitere Chance erhält. Sein Trainer bescheinigte ihm einen "guten ersten Auftritt". Über die Qualitäten des Gegners sagte Kauczinski: "Cottbus ist spielstark, kampfstark, hat eine gute Mischung. Trotzdem sind sie nicht unfehlbar". Im Hinspiel gewannen die Löwen vor im eigenen Stadion mit 3:0.

Allerdings steht nun sieben Spieltage vor Schluss mehr auf dem Spiel. Kauczinski räumte ein, dass er nicht mehr mit den ersten beiden Plätzen rechnet. Dementsprechend liegt viel Druck auf der Partie gegen den Tabellendritten Cottbus. "Die Spieler kennen die Situation. Wir haben gezeigt, dass wir in den Kampf gehen, dass wir nicht zurückziehen". Gute Leistungen alleine reichen jetzt nicht mehr aus, es müssen Ergebnisse her. Deshalb gehe es auch darum, Risiken abzuwägen. "Man muss die Nerven bewahren." Es wird sich zeigen, welcher Mannschaft dies besser gelingt.

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