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·3. Februar 2026
Neue Details enthüllt: So wurde der Upamecano-Deal am Ende eingetütet

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·3. Februar 2026

Nach wochenlangem Stillstand und wachsendem Druck wurde im Vertragspoker um Dayot Upamecano nun doch eine Lösung gefunden. Der Innenverteidiger hat sich in letzter Minute für einen Verbleib beim FC Bayern entschieden und seinen Vertrag bis 2030 verlängert. Nun wurden neue Details des Pokers enthüllt.
Wie SPORT1 berichtet, war dem Abschluss ein nervenaufreibender Endspurt vorausgegangen, bei dem die Münchner bewusst auf maximale Zuspitzung setzten.
Demnach erhöhten die Bayern-Verantwortlichen zu Beginn der Woche noch einmal deutlich den Druck. Am Montag forderte der Rekordmeister von Upamecano und dessen Beratern eine finale Entscheidung. Die Botschaft war eindeutig: Gehen oder bleiben. Gleichzeitig machten die Verantwortlichen klar, dass das seit Dezember vorliegende Vertragsangebot nicht mehr nachgebessert werde.
In Medienberichten war zuletzt zu lesen, der FC Bayern habe das Angebot bereits zurückgezogen, ehe Upamecano schließlich doch noch zugestimmt habe. Nach SPORT1-Informationen lief der Showdown allerdings etwas anders ab. Das Angebot war demnach noch nicht endgültig vom Tisch, vielmehr setzten die Münchner in einem abschließenden Gespräch gezielt auf eine Drohkulisse. Die klare Ansage lautete, dass das Angebot bei weiterem Zögern zurückgezogen werde.
Was die Bayern-Bosse laut dem Bericht besonders verärgerte: Selbst am letzten Tag der selbst gesetzten Deadline stellten die Berater des Innenverteidigers noch neue Bedingungen. Genau dieses Vorgehen hatte den Poker zuvor immer wieder ins Stocken gebracht und die Geduld der Klubführung auf eine harte Probe gestellt.
Entscheidend für den Durchbruch war am Ende jedoch offenbar der Spieler selbst. Nach SPORT1-Informationen übernahm Upamecano im entscheidenden Moment Verantwortung und gab den Münchnern persönlich sein „ja“. Zuvor hatte sich der Franzose über Wochen weitgehend aus den Gesprächen herausgehalten und die Verhandlungen seinem Umfeld überlassen.

Foto: IMAGO
Dieses Eingreifen werde an der Säbener Straße ausdrücklich positiv bewertet. Es bestätigt auch den Eindruck, den Ehrenpräsident Uli Hoeneß zuletzt im kicker geschildert hatte. Der Bayern-Patron hatte vermutet, dass Upamecano grundsätzlich zu einem Verbleib tendiere, es jedoch vor allem dessen Berater seien, die ihn in eine andere Richtung drängen wollten.
Kurz vor Ablauf der Frist griff der Innenverteidiger dann selbst ein und brachte den Deal über die Ziellinie. Mit seiner Entscheidung sorgt Upamecano nun für Planungssicherheit in der Bayern-Defensive und setzt zugleich ein klares Zeichen für seine Zukunft beim Rekordmeister.








































