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·16. August 2026
Niederlage im ersten Test des Sonntags: Der 1. FC Köln unterliegt dem SC Paderborn 3:2

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Simon Hense
16 August, 2026
Im ersten Test des Tages mussten sich die Kölner dem SC Paderborn geschlagen geben und die erste Niederlage des Sommers hinnehmen. Die Geißböcke unterliegen den Ostwestfalen mit 3:2.
FC-Coach René Wagner
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Simon Hense berichtet für come-on-fc aus Paderboren
Zwei Testspiele stehen für den FC am Sonntag gegen den SC Paderborn an. Für René Wagner nochmal ein Härtetest. „Ich glaube, dass das schon der härteste Test wird. Zwei Bundesligisten im direkten Duell fühlt sich nochmal anders an, da wird auch viel Ernsthaftigkeit mit dabei sein“, erklärte der Coach noch am Freitag über die Wichtigkeit des Spiels. Und der Trainer wollte mit seiner Aufstellung im ersten Test auch schon einen Fingerzeig auf die mögliche Startelf im Pokal geben.
Entsprechend engagiert gingen die Geißböcke den Test auch an. Doch die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern. Nach einer Hereingabe von rechts konnte Jahmai Simpson-Pusey in höchster Not noch per Grätsche blocken (5.). Danach kam erstmal nicht viel auf beiden Seiten. Sowohl die Ostwestfalen als auch der FC gingen intensiv in die Duelle, aber trotz viel Ballkontrolle auf Seiten der Kölner kamen diese noch nicht gefährlich vors Tor. Immer wieder wurde der finale Pass geblockt oder Ragnar Ache wie nach einem schönen Pass in die Mitte von Linton Maina in der 17. Minute im Zweikampf abgekocht. Kurz darauf ging es auf der anderen Seite zur Sache: Luka Lochoshvili blockte erst einen Distanzschuss des SCP, dann köpfte Albert Millgramm nach einer Flanke von links knapp übers Tor.
Nun kam jedoch auch der FC das erste Mal zu einer Chance: Said El Mala legte aus dem Mittelfeld schön rechts raus auf Maina. Der trat ein paar Meter an, brachte den Ball flach in die Mitte auf El Mala zurück, dessen Abschluss aber im Fallen von Tjark Scheller knapp übers Tor abgefälscht wurde. Ache machte es nicht mal eine Minute später besser. Der auffällige Maina legte einen langen Kölner Ball auf ihn ab, sodass der Stürmer frei durch war und Torhüter Nahuel Noll keine Chance ließ – das 0:1. In der 28. konnte sich der Keeper der Ostwestfalen jedoch direkt zweimal auszeichnen. Erst hielt er stark gegen Maina, der im Zusammenspiel mit Thielmann von halbrechts zum Abschluss kam. Bei der anschließenden Ecke war Noll dann gegen Paul Okon-Engstlers Kopfball auf dem Posten.
Danach dauerte es wieder ein paar Minuten bis zur nächsten gefährlichen Situation in der 40. Minute. Da blockte Lochoshvili gerade noch eine Hereingabe von Raphael Obermair, der Ball fiel im Anschluss auf das Tor. Bei der anschließenden Ecke klärte der FC nicht entschieden genug. Luka Durics Schuss von der Strafraumkante fand jedoch nicht sein Ziel. Dann zeigten sich wieder die Geißböcke: Maina legte bei einem Konter und Kölner Überzahl auf El Mala, dessen Schuss wurde jedoch geblockt. Der rechts mitgelaufene Thielmann wäre wohl die bessere Option gewesen. Anschließend kam Paderborn zum Ende der ersten Hälfte noch zu zwei eher ungefährlichen Schüssen, aber auch einen gefährlichen Kopfball. Stefano Marino zielte allerdings etwas zu hoch. So gingen die Geißböcke mit der Führung in die Pause.
Die war danach jedoch schnell dahin. Einen Freistoß aus halbrechter Position aus knapp 18 Metern zirkelte Oliver Batista Meier flach an der Kölner Mauer vorbei ins Tor (53.). Paderborn ging im Anschluss früher auf die Kölner drauf und war druckvoller. Trotzdem konnten sich die Geißböcke behaupten, auch wenn sie weniger Ballbesitz hatten. Und kamen nach einem Freistoß von Alessio Castro-Montes zu einer Kopfballchance, die jedoch nichts einbrachte. Kurz darauf bekam Duric zu viel Platz vor dem Strafraum, konnte aber ähnlich wie El Mala eine Minute später aus ähnlicher Position auf der anderen Seite den Ball nicht gefährlich aufs Tor bringen.
Kurz darauf musste Marvin Schwäbe jedoch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach einer Flanke von rechts setzte sich Santiago Casteaneda im Strafraum durch und brachte die Ostwestfalen per Kopf in Führung (63.). Und es kam noch schlimmer für die Geißböcke, weil sie in der Defensive unaufmerksam blieben. Dadurch war Batista Meier nach einem schönen Pass frei durch und legte vor Schwäbe auf Laurin Curda quer. Der musste nur noch einschieben – das 3:1 für Paderborn. Den direkten Anschluss verpasste der FC, weil Noll bei Aches Hereingabe von der Grundlinie auf dem Posten war. Kurz darauf war Maina eigentlich frei durch, wurde dann im letzten Moment jedoch doch noch geblockt.
In der 79. Minute hatte Said El Mala dann per Elfmeter die große Chance zum Anschluss. Der 19-Jährige war zuvor von Curda im Strafraum zu Fall gebracht worden. Den Strafstoß verwandelte der Youngster sicher. Der FC war also wieder dran und hatte sich aus seiner Schwächephase rausgespeilt. Erneut El Mala versuchte es nach einem Paderborner Fehlpass schnell aus der Distanz, der Ball ging jedoch drüber. In der 86. tauchte dann nach einer flachen Kölner Flanke plötzlich Lochoshvili vorne auf und kam gefährlich zum Abschluss. Der Versuch ging aber knapp am Tor vorbei. Und so blieb es bei der Kölner Niederlage im ersten Test des Tages.
Um 14:30 Uhr an diesem Sonntag geht es dann direkt mit dem zweiten Test gegen die Paderborner weiter.
1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah (75. Friemel) – Okon-Engstler, Krauß – Maina, Thielmann (89. Afri Akumu), S. El Mala – Ache
Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (35.)
Tore: 0:1 Ache (25.); 1:1 Batista Meier (53.); 2:1 Castaneda (63.); 3:1 Curda (66.); 3:2 El Mala (79.)
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