Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung. | OneFootball

Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung. | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·9. September 2026

Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.
Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

OneFootball Videos


Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

Elias Schnaubelt

9 September, 2026

Er ist gerade einmal 20 Jahre alt, übernimmt aber schon jetzt eine verantwortungsvolle Rolle – gerade für die weiteren jungen Engländer beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey befindet sich mit seinen jungen Jahren bereits in der Mentorenrolle.

Als Pionier wagte Jahmai Simpson-Pusey im Januar dieses Jahres den Schritt von der Insel nach Deutschland. Außer ihm spielten zu diesem Zeitpunkt nur fünf weitere Engländer in der Bundesliga, keiner davon in Köln. In der Mannschaft konnte der Innenverteidiger dennoch schnell Fuß fassen und wurde früh wichtiger Bestandteil der Abwehrreihe. „Es war nicht wirklich hart, jeder im Team spricht Englisch“, berichtete der 20-Jährige im Interview bei fc.de.

Jahmai Simpson-Pusey fühlt sich in Köln wohl

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.
Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.
Artikelbild:Der Mentor unter den „Young three Lions“ – Jahmai Simpson-Pusey übernimmt beim 1. FC Köln Verantwortung.

Die persönliche Eingewöhnung war also kein Problem, die sportliche schon eine größere Herausforderung, auch, wenn er direkt funktionierte. Gerade bezogen auf seinen Spielstil, war etwas Adaption nötig. „In vorherigen Mannschaften hatte ich viel mehr Zeit am Ball. Dort konnte ich meine Stärken noch mehr einbringen. Hier ist alles schneller, man hat nicht viel Zeit am Ball. Dementsprechend muss ich mein Spiel anpassen. Ich muss etwas vorsichtiger darin sein, was ich tue und wie riskant ich spiele“, so JSP. Mittlerweile hat sich der Innenverteidiger an das Spiel in der Bundesliga gewöhnt.

Ein neues Zuhause

Auch das Kölner Stadion mit der einmaligen Stimmung ist längst normen. Davon, dass die Wucht im Stadion eine gänzlich neue Erfahrung war, durften sich auch die Eltern des jungen Engländers bereits überzeugen. „Sie waren überwältigt. Die Atmosphäre ist anders als in England. Es (das Heimspiel gegen Hoffenheim, Anm. d. Red.) war das erste Spiel, das sie in der Bundesliga gesehen haben und es war die wahrscheinlich beste Stimmung, die sie je erlebt haben. Ich bin sehr glücklich, dass es meiner Familie gefällt. Auch meiner Meinung nach ist die Stimmung in unserem Stadion die beste. Die Fans stehen immer hinter uns. Jeder genießt es, zuhause zu spielen.“



Doch nicht nur fußballerisch, sondern auch in der neuen Stadt lebte sich der Engländer gut ein. „Es fühlt sich wie ein Zuhause an.“ Das tat es wohl spätestens, als Simpson-Pusey und seine Partnerin im April Eltern eines Sohnes wurden. Dass der Junge in Köln das Licht der Welt erblicken würde, war nicht unbedingt absehbar. „Ich hätte es mir niemals vorstellen können. Aber so ist das Leben“, sagt der 20-Jährige lächelnd.

Ein Mentor für die englischen Neuzugänge

Vielleicht keine Vater-, dafür aber eine Mentorenrolle wurde dem Innenverteidiger mit den Transfers von Reigan Heskey und Mikey Moore zuteil. Gerade Ersterer ist Simpson-Pusey kein Unbekannter. „Ich kenne Reigan, seitdem ich fünf war. Da müsste er drei Jahre alt gewesen sein“, erzählte er schmunzelnd. Die Transfergerüchte gingen an ihm selbstverständlich nicht vorbei. „Ich hörte davon und rief ihn an, fragte ihn, was er denkt und wie er sich fühlt. Ich habe nicht versucht, ihn zu etwas zu drängen. Ich habe ihm lediglich von den Vorzügen erzählt, hier zu sein und wie es ihm helfen könnte.“ Den Wechsel beschloss Heskey also offenbar ohne das zutun seines Freundes. „Es ist schön ihn hier zu haben, jemanden, mit dem ich aufgewachsen bin“, sagt der 20-Jährige und damit älteste der „Three Lions“ im Kölner Team.

Eine ähnliche Vorfühlung nahm Simpson-Pusey nämlich auch bei Mikey Moore vor, obwohl sich beide nicht wirklich kannten. „Wir hatten ein Gespräch über den Club. Er mochte den Verein offensichtlich schon vor unserem Gespräch. In Gedanken war er bereits hier“, erzählt JSP. Auch wenn er den Neuzugängen die eigenständige Integration zutraut, bietet der 20-Jährige seine Unterstützung an. „Sie können immer zu mir kommen, wenn sie Hilfe benötigen.“

Mit dem Dreigespann stellt der FC in dieser Saison drei von sieben Engländern in der Bundesliga. Zudem sind die Kölner nach der Partie gegen den VfB Stuttgart die erste Bundesliga-Mannschaft, die drei Engländer zugleich auf dem Rasen hatte. Doch auch darüber hinaus hat sich vieles im Kader der Geißböcke getan, so auch in der Defensive.

Defensive Schwierigkeiten und der Weg zu einer funktionierenden Einheit

„Wir haben viele neue Spieler auf den Positionen. Locho, Gideon und auch Monti (Lochoshvili, Mensah und Castro-Montes, Anm. d. Red.), der für gewöhnlich nicht konstant hinten rechts spielt. Jeder muss sich erst an die Spielweise der anderen gewöhnen“, sagt der Innenverteidiger. Das wurde in den vergangenen Spielen mehr als deutlich. Vier Gegentreffer musste man gegen den VfB hinnehmen, davor zwei gegen Hoffenheim und eines im Pokal gegen Würzburg. „Wir müssen versuchen, zusammenzuwachsen, besser als Einheit zu funktionieren und weniger Gegentore zu kassieren“, bilanzierte der Abwehrspieler.

Das wäre aus FC-Sicht durchaus wünschenswert, entscheidet doch häufig eine gute Defensive über Sieg oder Niederlage. Und mit seinen gerade mal 20 Jahren, hat auch Jahmap Simpson-Pusey noch mehr als genug Zeit, das Beste aus sich herauszukitzeln.

Seit wann spielt Jahmai Simpson-Pusey für den 1. FC Köln?

Der Abwehrspieler wechselte im vergangenen Winter als Leihspieler nach Köln. Im Sommer nahmen die Geißböcke den Spieler fest unter Vertrag.

Wo hat Jahmai Simpson-Pusey zuvor gespielt?

Der Abwehrspieler hat seine Ausbildung bei Manchester City genossen und spielte bei den Skyblues auch in Juniorenteams. Auch bei den kam er für City zum Einsatz.

Impressum des Publishers ansehen