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·10. April 2026
"Nochmal einen Ruck gespürt": MSV setzt zur Aufholjagd an

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Der MSV Duisburg hat den Anschluss zu den Spitzenplätzen gehalten. Nun soll der 1:0-Sieg gegen den Spitzenreiter aus Osnabrück für neuen Schwung im Endspurt sorgen, denn die Zebras müssen für das große Ziel noch Zähler aufholen. Rund 2.500 Fans werden den MSV am Samstag (14 Uhr) in Mannheim dabei unterstützen.
Eine große Anzahl von Fans wird den MSV Duisburg wieder einmal ins gegnerische Stadion begleiten. Im Gegensatz zu Simon Symalla, bei dem Cheftrainer Dietmar Hirsch aufgrund von einer leichten Verhärtung im Oberschenkel kein Risiko eingehen will – und auch darüber hinaus wird sich der Kader beim Waldhof nicht verändern. Wie Hirsch nach zwei unterschiedlichen Auftritten in der Englischen Woche aufstellen wird, ließ er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag naturgemäß offen. "Mal schauen, wie wir das jetzt machen. Der Gegner spielt ja auch wieder anders als Osnabrück", so der MSV-Coach.
Fest steht, dass die Duisburger den Anschluss an die Spitzengruppe halten konnten. Aus der achtköpfigen Gruppe im Aufstiegskampf bleiben nur noch sechs Teams – und der MSV steht nur drei Punkte hinter Platz 3, ist somit der erste Verfolger. "Wir wissen, was auf dem Spiel steht. Deswegen will brauchen wir jetzt auch nicht mehr über Heimstärke oder Auswärtsschwäche reden. Es ist egal, in welchem Stadion wir spielen, gegen welchen Gegner wir spielen oder auf welchem Kontinent wir spielen." Den Schwung aus dem 1:0-Sieg gegen Osnabrück, den gilt es für Hirsch fortzuführen.
"Man hat jetzt noch einmal einen Ruck gespürt", versicherte der Cheftrainer, dass die Duisburger Mannschaft in den letzten Partien alles in die Waagschale werfen wird – auch auf fremden Plätzen, wo die Zebras seit Mitte Januar sieglos sind. Und da wird es nicht mehr um Taktiken oder Strategien gehen. "Wir müssen das einfach mitnehmen, einfach genießen. Weil wir wollen vier Punkte auf den Zweiten aufholen und das wissen die Jungs", so Hirsch.
Dass der Waldhof ein Gegner wird, der unberechenbar im letzten Saisonabschnitt sein könnte, war dem Cheftrainer bewusst. "Sie sind so gesehen im Niemandsland der Tabelle und gesichert. Nach unten kann nichts passieren", schätzte Hirsch die Lage ein. "Und nach oben wird es schwierig, weil alle noch punkten. Wir hoffentlich auch." Und das bestenfalls schon in Mannheim, um den Traum vom Aufstieg am Leben zu halten.
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