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·8. Februar 2026
Nur 3:3 nach 3:1: Aachen verspielt Sieg gegen Rot-Weiss Essen spät

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Zweimal ging Alemannia Aachen im Westschlager gegen Rot-Weiss Essen in Führung, musste sich am Ende aber dennoch mit einem 3:3 zufriedengeben, nachdem der eingewechselte Abiama in der Schlussphase noch zweimal für die Essener zustach. Aachen ist damit seit vier Heimspielen sieglos.
Nach dem 1:1 gegen Wiesbaden nahm RWE-Trainer Koschinat gleich drei Änderungen vor: Der verletzte Keeper Golz wurde durch Wienand ersetzt, zudem liefen Kraulich und Mizuta für Hüning und Gjasula auf. Bei der Alemannia gab es eine Umstellung nach dem 2:2 bei 1860 München: Da Silva Kiala startete für Ademi.
Den besseren Eindruck vor 27.862 Zuschauern machten beim Westschlager zu Beginn die Aachener, die deutlich galliger und leidenschaftlicher in die Zweikämpfe gingen. Über den Kampf spielten sie sich dann in die Partie und durften nach fünf Minuten bereits jubeln: Nach einem Doppelpass zwischen Gindorf und Schroers kam Letztgenannter zum Abschluss, vollendete stramm zum 1:0 (5.). Das 2:0 wäre auch fast gefallen, aber ein Scepanik-Freistoß flog hauchzart vorbei (18.).
Kurz darauf erzielten die Gäste aus dem Nichts den Ausgleich. Eine Ecke bekamen die Aachener nicht geklärt, woraufhin der Abschluss von Mizuta irgendwie ins Tor trudelte (22.). Es ging nun hin und her, aber die Alemannia hatte mehr vom Spiel. Nach einem Konter kam der Ball zu Gindorf, der ab Keeper Wienand scheiterte (26.). Besser machte es dann Nadjombe, der aus spitzem Winkel den Torhüter zum 2:1 überwinden konnte (35.).
Nach dem Seitenwechsel standen vermutlich noch etliche Fans beim Getränkestand oder holten sich eine Bratwurst, als der Ball schon wieder im Netz zappelte. An einen Steilpass kam Verteidiger Rios Alonso nicht mehr wirklich heran, sodass Schroers durch war und 16 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 3:1 einnetzen konnte (46.). Nachfolgend sah es nicht so aus, als hätte Rot-Weiss Essen die passende Antwort parat. Mittelstürmer Janssen war zumeist auf sich allein gestellt in der Spitze und konnte auch die Bälle nicht festmachen.
Die Alemannia dagegen beschränkte sich auf das Kontern. RWE stellte anschließend um auf eine Viererkette, um mehr ins Risiko zu gehen und brachten mit Winterneuzugang Abiama einen weiteren Angreifer. Und der machte gleich auf sich aufmerksam, traf aus der Distanz wuchtig zum 2:3-Anschluss (85.). Das sollte es noch nicht gewesen sein, es wurde vogelwild. Weil Aachen einen RWE-Freistoß nicht geklärt bekam, netzte Abiama erneut zum 3:3 ein (90.). In der achtminütigen Nachspielzeit rannten beide Teams weiter an, aber es blieb beim Unentschieden, worüber sich die Alemannia extrem ärgern wird.
Schließlich sind die Aachener nun seit vier Heimspielen sieglos und verpassten es, sich weiter von unten abzusetzen. Nur drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Platz 17. RWE hingegen blieb zum achten Mal in Folge ungeschlagen, verpasste aber den Sprung auf Platz 3 und ist jetzt Fünfter. Am kommenden Spieltag gastiert Aachen in Ulm, die Essener empfangen Jahn Regensburg.









































