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·22. August 2026
OM: Virage Sud nimmt trotz 4:0-Gala gegen Straßburg McCourt ins Visier!

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Das Vélodrome bebte zum ersten Mal in dieser Saison, doch die Virage Sud hat nicht alles vergessen. Frank McCourt, der auf der Tribüne war, um den Kantersieg seiner Mannschaft gegen Straßburg zu verfolgen, bekam von den Marseiller Fans eine scharfe Botschaft zu hören, die eines Projekts müde sind, das nur schleppend konkrete Ergebnisse liefert.
Das Vélodrome hätte sich keinen besseren Auftakt wünschen können. Getragen von einem glänzenden Erfolg gegen Straßburg (4:0) am Freitagabend hat Olympique Marseille seine Saison perfekt eröffnet und Bruno Genesio bereits große Teile des phokäischen Volkes für sich gewinnen lassen. Im Spiel bestätigten sich die Gewissheiten, die sich schon in einer vielversprechenden Vorbereitung angedeutet hatten. Das Bild des Abends war übrigens dieses letzte Tor von Pierre-Emile Højbjerg, der das olympische Offensivfestival mit einem prächtigen Volley krönte. Eine echte Kampfansage des dänischen Mittelfeldspielers, der sich in diesem Sommer gegen einen Wechsel nach Newcastle entschied, obwohl die Vereinsführung ihn verkaufen wollte, um die Gehaltskosten zu senken. Eine XXL-Leistung, abgeschlossen vor den Augen von Frank McCourt, der auf den Rängen des Stadions anwesend war.
Doch die festliche Stimmung konnte den Groll nicht auslöschen, der sich in den vergangenen Monaten wegen der Führung des amerikanischen Eigentümers angestaut hatte, der sich sträubt, große Summen nachzuschießen. Mitten im Spiel entrollte die Virage Sud ein Banner mit einer sehr deutlichen Botschaft: „MCCOURT: HUNDERTE MILLIONEN SEIT 10 JAHREN INVESTIERT, ABER MIT WELCHEN ERGEBNISSEN? KEIN TITEL, KEINE MANNSCHAFT, KEIN EHRGEIZ … NUR ENTTÄUSCHUNGEN UND DEMÜTIGUNGEN!“ Ein direkter Angriff, der die Führung des Hauptanteilseigners infrage stellt. Laut den jüngsten Enthüllungen von L'Équipe musste Frank McCourt im vergangenen Jahr erneut rund 120 Millionen Euro einschießen, um die finanziellen Verluste des Klubs auszugleichen, womit sich die Gesamtrechnung seit der Übernahme 2016 auf mehr als 600 Millionen Euro beläuft. Diese Botschaft der Virage Sud erinnert an eine hartnäckige Wahrheit des Fußballs: Millionen aufzuhäufen, um Defizite zu stopfen, reicht nicht aus, um eine nachhaltige Struktur oder ein stimmiges Sportprojekt aufzubauen.
Trotz des Moments der Verbundenheit zwischen Spielern und Fans nach dem Schlusspfiff vor der Virage Sud holte die wirtschaftliche Realität die Euphorie des Sieges sehr schnell wieder ein. Im Interview bei Ligue 1+ machte Bruno Genesio jede Gefahr übertriebener Euphorie sofort zunichte, indem er den von seiner Führung vorgegebenen Kurs in Erinnerung rief: „Ich glaube, da war jeder ganz klar. Wir müssen die Gehaltskosten senken. Solange das nicht erledigt ist, können wir keine Spieler verpflichten. Es geht nicht unbedingt um eine Anzahl von Spielern, sondern um die Gehaltsmasse. Also können es 3, 4 oder 5 Spieler sein.“ Übersetzt heißt das: Die Priorität zum Ende des Transferfensters wird nicht unbedingt darin liegen, möglichst viele Abgänge anzuhäufen, sondern vielmehr darin, die höchsten Gehälter aus der Kabine zu bekommen, um die Finanzen zu sanieren. Marseille wird abspecken müssen und sich dabei mitunter sogar von wichtigen Kräften trennen, um sich verstärken zu dürfen. Auf dem Platz geht OM endlich mit hohem Tempo voran, hinter den Kulissen jagt der Klub seinem Gleichgewicht aber noch immer hinterher.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































