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·5. Januar 2026
Osimhen-Doppelpack: Nigeria stürmt ins Viertelfinale des Afrika-Cups

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·5. Januar 2026

Nigeria ging als klarer Favorit ins Achtelfinale des Afrika-Cups gegen Mosambik und wurde dieser vom Start weg gerecht.
In der Vorrunde überzeugten die überraschend bei der Weltmeisterschaft fehlenden Super Eagles auf ganzer Linie, gewannen ihre drei Partien und erzielten dabei acht Tore. Trainer Éric Chelle konnte es sich sogar erlauben, in der letzten Begegnungen eine größere Rotation vorzunehmen. Mosambik wiederum schrieb Geschichte. Bei der sechsten Afrika-Cup-Teilnahme gelang dank des 3:2-Erfolgs über Gabun erstmals der Sprung in die K.o-Runde.
Erwartungsgemäß ergriff Nigeria in Fès, wo es bereits sämtliche Vorrundenspiele austrug, die Initiative. Es dauerte ungefähr 100 Sekunden, bis Victor Osimhen erstmals einnetzte, sich dabei aber klar im Abseits befand. Kurz darauf prüfte Alex Iwobi Keeper Ernan aus der Distanz, dieser lenkte den Ball um den Pfosten (6.). In der Folge hielt der Druck weiter an. Das fällige 1:0 fiel schließlich in der 20. Minute: Einen wunderbar von Calvin Bassey eingeleiteten Angriff schloss der von Akor Adams bediente Ademola Lookman aus zentraler Position unhaltbar ins rechte Eck ab.
Knappe fünf Zeigerumdrehungen darauf legte Nigeria nach. Als Vorlagengeber fungierte erneut Adams, dessen scharfe Hereingabe Osimhen aus kurzer Distanz mühelos zum 2:0 verwertete. Mosambik, das sich in der Vorrunde auch gegen die Elfenbeinküste und Kamerun teuer verkaufte, hatte gegen den fußballerisch deutlich überlegenden Gegner nur wenig entgegenzusetzen. Immerhin ließ es bis zum Pausenpfiff des jungen Schiedsrichters Abdou Abdel Mefire keine weiteren hochkarätigen Chancen mehr zu.
Doch keine zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff fiel bereits das 3:0. Lookman setzte sich etwas glücklich im Zweikampf durch, lief zur Grundlinie und legte quer auf Osimhen, der wie schon bei seinem ersten Treffer am heutigen Abend nur noch den Fuß hinhalten musste. Auch danach spielte weiter nur eine Mannschaft, und zwar Nigeria. Bright Osayi-Samuel fehlten nur wenige Zentimeter zum nächsten Treffer (51.).
Der Rechtsverteidiger tauchte in Minute 58 erneut vor Ernan auf, scheiterte diesmal aber am Schlussmann. Bei einem Adams-Schlenzer zeichnete er sich ein weiteres Mal aus (66.). Eine Viertelstunde vor Schluss krönte Adams seine starke Leistung, indem er Manuel Kambala aussteigen ließ und die Kugel aus halbrechter Position zum 4:0 unter die Latte drosch. Lookman hätte im nächsten Angriff fast noch den fünften Treffer nachgelegt.
Anschließend nahm Coach Chelle einige Wechsel vor und die Begegnung trudelte aus. Nigeria zog nach einem höchst dominanten Auftritt souverän ins Viertelfinale ein, wo voraussichtlich wesentlich mehr Gegenwehr erfolgen wird. Der Gegner wird am morgigen Dienstag ab 17.00 Uhr zwischen Algerien und der Demokratischen Republik Kongo ermittelt.
Nigeria: Nwabali,-Osayi-Samuel, Ajayi, Bassey, Onyemaechi,-Onyeka (83. Dele-Bashiru), Ndidi (83. Onyedika), Iwobi,-Lookman (86. Onuachu),-Osimhen (68. Simon), Adams (86. Chukwueze)
Mosambik: Ernan (82. Ivane),-Calila (46. Nanani), Mexer, Reinildo, Langa,-Guima, Amade,-Catamo, Domingues (46. Kambala), Witi (61. Chamito),-Bangal (67. Ratifo)
Tore: 1:0 Lookman (20.), 2:0 Osimhen (25.), 3:0 Osimhen (47.), 4:0 Adams (75.)
Foto: IMAGO









































