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·8. August 2026

Pejcinovic für 25 Millionen nach Stuttgart: VfL vor dem Abschluss

Artikelbild:Pejcinovic für 25 Millionen nach Stuttgart: VfL vor dem Abschluss

Der monatelange Poker um Dzenan Pejcinovic steht offenbar unmittelbar vor dem Ende. Nach dem 0:0 des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserslautern bestätigten gleich mehrere Quellen, dass die Wolfsburger mit einem anderen Verein eine Einigung erzielt haben. Alles deutet auf den VfB Stuttgart hin. Dort gilt Pejcinovic schon seit längerer Zeit als Wunschspieler von Trainer Sebastian Hoeneß.

Strobl bestätigt Einigung

Trainer Tobias Strobl machte nach dem torlosen Auftakt keinen Hehl daraus, dass Pejcinovic wegen der bevorstehenden Einigung nicht mehr zum Einsatz kam. Laut WAZ sagte er: „Es kam ein ganz klares Signal vom Verein, dass wir auf der Zielgeraden mit einem anderen Verein sind. Deshalb war es für uns auch klar, dass wir Dzenan heute nicht mehr zur Verfügung haben und dann nicht mehr als Einwechselspieler haben.“


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Auch Geschäftsführer Dieter Hecking bestätigte nach dem Spiel laut kicker die Einigung. Die Bild berichtete ebenfalls über den bevorstehenden Abschluss.

Pejcinovic selbst hatte zuletzt bereits eine klare Entscheidung getroffen. Der 21-Jährige soll sich mit dem VfB Stuttgart seit längerer Zeit einig sein. Auch andere Interessenten wie der FC Porto waren zuletzt im Rennen, Pejcinovic soll den Portugiesen allerdings abgesagt haben.

Wolfsburg blieb bei 25 Millionen

Der Weg bis zu diesem Punkt war lang. Stuttgart wollte den Angreifer unbedingt, doch die Vorstellungen bei der Ablöse lagen lange auseinander. Der VfL blieb hart und bestand auf 25 Millionen Euro als feste Ablöse. Hinzu könnten noch Bonuszahlungen kommen.

Nun scheint Stuttgart bereit zu sein, diese Forderung zu erfüllen. Nach Medieninformationen soll der Abschluss am Sonntag über die Bühne gehen. Damit würde Wolfsburg für einen Spieler, den der Klub eigentlich gar nicht verkaufen wollte, eine erhebliche Summe einnehmen.

Eine Rolle könnte dabei auch die Entwicklung in Leipzig gespielt haben. RB wollte Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim verpflichten. Der Transfer schien bereits weit fortgeschritten, ehe Asllani den Medizincheck nicht bestand. Leipzig muss sich nun erneut nach einem Stürmer umsehen. Das könnte den Druck auf Stuttgart erhöht haben, den Poker um Pejcinovic nicht noch weiter in die Länge zu ziehen.

Was macht Wolfsburg mit dem Geld?

Für den VfL stellt sich nach dem bevorstehenden Verkauf die nächste Frage. Was passiert mit den 25 Millionen Euro?

Wolfsburg könnte einen neuen Stürmer verpflichten. Genauso gut ist denkbar, dass Trainer Strobl mit dem vorhandenen Personal plant und Kento Shiogai hinter Robert Glatzel als Alternative aufbaut. Ein weiterer Angreifer würde die Situation für den Japaner allerdings verschärfen. Als Nummer drei im Sturm dürfte sich der 24-Jährige kaum dauerhaft zufriedengeben.

Noch ist also nicht klar, ob der Pejcinovic-Abgang lediglich Geld in die VfL-Kasse spült oder direkt die nächste Personalentscheidung auslöst.

Warum Pejcinovic nicht spielte

Dass der Stürmer gegen Kaiserslautern nicht auf dem Platz stand, war damit kein Zufall. Strobl erklärte, warum Pejcinovic trotz der Einigung zumindest noch auf der Bank saß: „Weil die Einigung so spät kam, wollten wir dann auch keinen mehr wuschig machen. Wir wollten den Fokus der Mannschaft vor dem Spiel nicht wegnehmen. Deshalb haben wir uns zu diesem Weg entschieden.“

Pejcinovic blieb damit beim ersten Zweitligaspiel des VfL außen vor. Sein nächster Einsatz dürfte nun in Stuttgart erfolgen. Für Wolfsburg beginnt dagegen die Zeit nach dem bisherigen Sturmjuwel. Und die Frage, wer künftig hinter Glatzel für Tore sorgen soll, ist noch offen.

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