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·8. Juni 2026

Perez oder Riquelme? Präsidentschaftswahl bei Real Madrid entschieden!

Artikelbild:Perez oder Riquelme? Präsidentschaftswahl bei Real Madrid entschieden!

Die Mitglieder haben entschieden: Florentino Perez bleibt Präsident von Real Madrid! Der 79-Jährige hat sich bei den selbst ausgerufenen Neuwahlen am Sonntag gegen Widersacher Enrique Riquelme durchgesetzt. Folgt jetzt der angekündigte Rekord-Transfer?

Seine erste echte Wahl seit 2006 hat Perez gewonnen und wird damit bis 2030 Real-Präsident bleiben. Für seine sechste Amtszeit wurde er mit 65 Prozent (21.741) der Stimmen gewählt. Sein Rivale Riquelme erhielt 11.814 (35 Prozent) der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,6 Prozent. Hinsichtlich der absoluten Wählerstimmen (33.555) ein neuer Bestwert.


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"Es ist ein freudiger Tag für den Madridismo. Vielen Dank für eure Unterstützung, denn ohne die Stimmen unserer Mitglieder wäre dieser Wahlsieg nicht möglich gewesen. Wir haben an allen Wahltischen gewonnen, in allen Altersgruppen, und das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Wahlen bei Real Madrid erzielt. Das beste Ergebnis haben ebenfalls wir im Jahr 2004 erreicht. Es ist ein ausgezeichnetes Ergebnis", freute sich Perez nach seinem Wahlsieg."Ich möchte mich auch an diejenigen Mitglieder wenden, die mich nicht gewählt haben. Ich werde alles daran setzen, auf ihre Sorgen und Anregungen einzugehen. Wir werden unsere Arbeit weiter intensivieren, damit alle wissen, dass wir die Bereitschaft und das Verständnis haben, ihren Problemen zuzuhören. Wir werden ihnen näher sein als je zuvor, denn wir alle sind Real Madrid", so Perez weiter.

Verlierer Riquelme erklärte: "Herzlichen Glückwunsch an Florentino. Und herzlichen Glückwunsch an alle Mitglieder, die ihre Stimme abgeben konnten. Das ist ein großartiger Erfolg für diese Kandidatur. Für uns ist dies nicht das Ende, sondern ein Anfang. Real Madrid wird nicht weitere 20 Jahre ohne Wahlen erleben. Es geht darum, das Erbe zu wahren und die bisher versäumte Debatte anzustoßen. Das Beste daran ist, dass die Stimmen der Mitglieder gehört werden."

Für die Königlichen hat der Perez-Sieg weitreichende Konsequenzen: Der Weg zurück für José Mourinho in seine zweite Amtszeit als Trainer der Blancos ist geebnet. Dazu werden auch die Verpflichtungen von Innenverteidiger Ibrahima Konaté (ablösefrei aus Liverpool) und Rechtsverteidiger Denzel Dumfries (20 Millionen Euro, Inter) abgeschlossen werden.

Neuer Rekord-Neuzugang: Löst Perez sein Wahlversprechen ein?

Perez hatte zudem im Wahlkampf-Endspurt einen Rekord-Neuzugang angekündigt, der "mindestens 150 Millionen Euro kosten" und von "einem bedeutenden Champions-League-Klub" kommen soll. Um welchen Star-Spieler es sich dabei genau handelt, ist bislang noch offen. Spekuliert wird vor allem über einen der PSG-Stars. Neben Vitinha und Joao Neves wird auch Khvicha Kvaratskhelia gehandelt.In England heißt es vom Telegraph und Guardian dagegen übereinstimmend, dass Bayern-Star Michael Olise das große Transfer-Ziel sein soll (90min berichtete). Auch Mourinho wolle den Franzosen unbedingt ins Bernabeu holen. Eigentlich hatte Perez erklärt, dass er mit seiner Rekord-Deal-Ankündigung nicht Olise meint.

So oder so: Dass Perez seine spektakulären Wahlversprechen einzulösen vermag, bewies er nach seiner ersten Wahl als Real-Präsident im Sommer 2000. Damals hatte er den Madridistas die Verpflichtung von Luis Figo versprochen und Wort gehalten. Der Portugiese gehörte zu jener Zeit zu den besten Spielern der Welt, stand aber bei Erzrivale Barça unter Vertrag.Figo wechselte für umgerechnet 134 Millionen D-Mark vom Camp Nou ins Bernabeu. Transfermarkt.de gibt die Ablöse heute mit 60 Millionen Euro an. So oder so: Der Deal war mehr als nur ein Transfer-Paukenschlag. Unvergessen bleibt der Schweinekopf-Wurf von den Rängen des Barça-Stadions, als Figo im Trikot der Königlichen zu einem Eckball im Camp Nou antreten wollte.

Ganz so dramatisch dürfte es 26 Jahre später nicht ausfallen. Perez wird aber ziemlich sicher beweisen wollen, dass er nach so vielen Jahren an der Spitze des Klubs weiterhin die allmächtige Person an der Avenida de Concha Espina 1 ist. Seine Wiederwahl könnte dafür nur der erste, entscheidende Schritt gewesen sein.

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