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·23. Februar 2026
„Persönliche Gründe“: WM-Gegner des DFB wechselt Trainer

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Dick Advocaat führte Curaçao sensationell zu seiner ersten Weltmeisterschaft, wird aber nach seinem Rücktritt als Cheftrainer aus persönlichen Gründen nicht mehr für die Mannschaft verantwortlich sein. Das ist nun offiziell bestätigt worden.
Es wird vermutet, dass Advocaat wegen der Gesundheit seiner Tochter zurückgetreten ist. „Ich habe immer gesagt, dass die Familie über dem Fußball steht. Daher ist dies eine selbstverständliche Entscheidung“, wird der 78-Jährige zitiert. „Aber das ändert natürlich nichts daran, dass ich Curaçao, die Menschen dort und meine Kollegen sehr vermissen werde.“
Advocaat, der zwei Jahre lang für Curaçao verantwortlich war, wird durch seinen Landsmann Fred Rutten ersetzt, einen ehemaligen niederländischen Verteidiger, der bereits Trainer bei PSV, Anderlecht und Feyenoord war. Auch aus Zeiten bei Schalke o4 kennt man ihn hierzulande.
Advocaat bezeichnete es als das „Verrückteste“, was er in seiner fast vier Jahrzehnte langen Trainerkarriere erreicht habe, die karibische Insel mit rund 150.000 Einwohnern zur Weltmeisterschaft in diesem Sommer geführt zu haben. Er wäre der älteste Trainer in der Geschichte der Weltmeisterschaft geworden. Daraus wird jetzt aber nichts, weil er klare Prioritäten setzt.

Foto: IMAGO
Curaçao beginnt seine Weltmeisterschaftsspiele im Sommer mit einem Spiel der Gruppe E gegen Deutschland am 14. Juni in Houston. Die DFB-Elf muss sich nun als auch auf einen anderen Trainer und eine möglicherweise andere Spielweise einstellen. Natürlich sei dabei aber auch zu bedenken, dass die individuelle Klasse der deutschen Mannschaft natürlich deutlich höher ist als die bei Curacao.
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