Nur die Raute
·27. Juli 2026
Philippe ehrlich: So lief sein erstes Jahr beim HSV wirklich!

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·27. Juli 2026

Nach einem vielversprechenden Start und einer schwierigen Rückrunde fällt das Fazit von Rayan Philippe zu seiner ersten Saison beim HSV gemischt aus.
Im Gespräch mit der Mopo blickte der Franzose unlängst durchaus selbstkritisch auf sein Premierenjahr im Volkspark zurück. „Mit geteilten Emotionen“, beantwortete Philippe die Frage nach seiner Bewertung der vergangenen Spielzeit. Vor allem die ersten Monate seien aus seiner Sicht gelungen gewesen. „Mein Start war gut, ich habe schnell dazugelernt, viel gespielt und auch Tore geschossen“, erklärte der 25-Jährige.
Tatsächlich gehörte Philippe in der Hinrunde regelmäßig zur Startelf und wusste mit ansprechenden Leistungen zu überzeugen. Insgesamt erzielte er in 28 Bundesliga-Partien fünf Treffer und landete damit hinter den Leihspielern Fábio Vieira und Luka Vuskovic auf dem geteilten dritten Platz der teaminternen Torschützenliste.

Foto: IMAGO
Die zweite Saisonhälfte verlief allerdings deutlich holpriger. Philippe verlor seinen Stammplatz und kam in der Rückrunde nur noch auf drei weitere Startelfeinsätze. „Das lag auch daran, dass ich eine Weile lang Knöchelprobleme hatte und etwas aus dem Tritt kam“, erklärte der Offensivspieler. Während seiner Verletzungspause habe die Mannschaft zudem stark performt, weshalb es „wenig Grund für Veränderungen“ gegeben habe.
Entsprechend fällt sein Gesamturteil aus. „Meine Saison war eine Mischung aus Gutem und Schlechtem“, sagte Philippe. Am Ende überwiege für ihn jedoch der mannschaftliche Erfolg: „Über allem steht natürlich, dass wir die Klasse gehalten und damit unser Ziel erreicht haben.“
Nun richtet sich der Blick nach vorne. Nach den Abgängen von Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Winter-Leihgabe Damion Downs bieten sich Philippe neue Chancen auf mehr Spielzeit. Die Vorbereitung sieht er deshalb als entscheidende Phase an. „Ich will hart arbeiten und mich bestmöglich präsentieren, um zum Saisonstart eine Option für die Startelf zu sein“, betonte Philippe. Ob das gelingt, werden die kommenden Wochen zeigen. Mit seinem Treffer beim 3:1-Sieg über den 1. FC Heidenheim ist ihm zumindest ein vielversprechender Anfang geglückt.
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