Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Magdeburg: „S04 zeigt seine offensive Klasse“ | OneFootball

Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Magdeburg: „S04 zeigt seine offensive Klasse“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: SchalkeTOTAL

SchalkeTOTAL

·23. Februar 2026

Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Magdeburg: „S04 zeigt seine offensive Klasse“

Artikelbild:Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Magdeburg: „S04 zeigt seine offensive Klasse“

Ein Spektakel lieferte der zuvor mit Toren meist geizige FC Schalke 04 am Samstagabend in der Veltins-Arena. Mit 5:3 bezwingt S04 den 1. FC Magdeburg in einer rasanten Partie. Hier ausgewählte Pressestimmen zum Topspiel der 2. Bundesliga, dessen Ausgang den Aufstieg näher rücken lässt.

Die FAZ sah ein „turbulentes, wildes“, aber auch „hochqualitatives“ Spiel in Gelsenkirchen. S04 habe „seine Klasse im Offensivfußball“ demonstriert, gegen die die Magdeburger zu oft unorganisiert waren. Moral aber zeigten die Gäste, doch „angeführt von Star Edin Dzeko kreierte [S04] in den verschiedensten Variationen gefährliche Angriffsszenen und sorgte so (…) für fünf Treffer.“


OneFootball Videos


Die Volksstimme aus Magdeburg beklagt ein „Defensiv-Desaster“ beim FCM mit unerklärlichen Blackouts in der Abwehr, konstatiert insgesamt aber einen „intensiven Schlagabtausch“.

„Spektakulär“ fand die Sportschau den Schalker Sieg, bei dem Edin Dzeko und Kenan Karaman herausragten. Schalke 04 siegte, obwohl Karius-Ersatz Kevin Müller drei Gegentore kassierte, eines sogar mit einem „Katastrophen-Fehlpass“ einleitete. Da hatte Schalke selbst aber schon fünfmal getroffen, teils nach „tollen Kombinationen“, teils nach Patzern der Magdeburger.

Artikelbild:Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Magdeburg: „S04 zeigt seine offensive Klasse“

Foto: IMAGO

Dzeko macht S04 deutlich variabler

Von einer „begeisternden Leistung“ schreibt Oliver Müller in der Welt. Dass S04 mittlerweile auch reichlich Tore schießt, nähre die Hoffnungen auf den Wiederaufstieg. Bis zum 17. Spieltag lag der Schnitt bei 1,29 eigenen Toren. Seitdem traf Schalke in den vergangenen sechs Spielen elfmal, was diesen auf 1,83 treibt. Und das habe nicht nur, aber vor allem mit Edin Dzeko zu tun. „Mit dem Bosnier gibt es endlich einen spielstarken Mann im Sturmzentrum – jemanden, der nicht nur trifft, sondern auch die Mitspieler einsetzen kann. Oftmals ist er Ideengeber für Angriffe. Mit ihm ist Schalke deutlich variabler geworden.“

Für die WAZ war es eine „surreale Fußball-Party“ in Gelsenkirchen. An diese „Samstagabend-Flutlicht-Magie“ werden sich alle lange erinnern, nicht zuletzt die Spieler, die inmitten der Fans in der Nordkurve feierten. Dabei sei es „kaum noch möglich“, die Leistung von Edin Dzeko zu bewerten. Schon seine Verpflichtung sei eine Sensation gewesen, „wie sich der in ganz Europa bekannte Torjäger und Titel-Sammler auf die Aufgabe Zweite Liga einlässt, ist noch erstaunlicher.“

Mahnen müsse man aber auch nach einem solchen Spiel, weil sich Schalkes Defensive „im Vergleich zur Hinrunde erneut wenig bundesligatauglich präsentierte. Nur drei Mannschaften haben in der Rückrunde bisher mehr Tore kassiert als Schalke.“ Zumal die Magdeburger neben einem Lattentreffer noch etliche weitere Chancen auf mehr als drei Treffer hatten.

Der kicker merkt an, dass es in der zweiten Hälfte nur noch wenig Struktur im Spiel gegeben habe. Der FCM habe völlig den Zugriff im Mittelfeld verloren, sei von „spielfreudigen“ Schalke 04 „zerpflückt worden“. Als er alles nach vorne warf, kam ihm allerdings die defensive Unordnung der Hausherren entgegen.

Impressum des Publishers ansehen