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·31. August 2026
PSG: Lucas Digne stockt beim zweiten Paris-Anlauf, Klub ungeduldig

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·31. August 2026

Zurück bei PSG, dreizehn Jahre nach seiner ersten Station, tut sich Lucas Digne schwer, zu überzeugen. Am Freitag in Lille erneut nur Ersatz, obwohl Nuno Mendes gesperrt war, durchlebt der Linksverteidiger eine heikle Anpassungsphase. Und intern erwartet man vom französischen Nationalspieler klar mehr.
Die erhoffte Rückkehr wirkt bislang wie ein Fehlstart. Dreizehn Jahre nach seinem Abschied vom Klub dachte Lucas Digne (33), in diesem Sommer bei seiner Rückkehr zu PSG ein vertrautes Umfeld wiederzufinden – für 10 Mio. Euro, die Höhe seiner Ausstiegsklausel. Doch bislang konnten seine Einsätze nicht überzeugen. Nach einer sehr durchschnittlichen Stunde in der verlorenen Trophée des champions gegen Lens (0:1) hob auch seine halbe Stunde am Freitag in Lille (2:2) das Niveau nicht an. Zwar befand der Staff laut L'Équipe, er sei „auf dem Weg der Besserung“, doch vor allem beim zweiten Lille-Tor ließ sich der Außenverteidiger von Dilane Bakwa überraschen. Zwei unauffällige, wenn nicht gar enttäuschende Auftritte für einen Profi auf dieser Position, die seiner Sache nicht geholfen haben.
Noch überraschender ist, dass diese zaghaften Auftritte mit erstaunlichen Entscheidungen von Luis Enrique einhergehen. Denn in Lille blieb Digne auf der Bank, obwohl ihm die Sperre von Nuno Mendes eine ideale Gelegenheit für die Startelf geboten hatte – stattdessen improvisierte der spanische Trainer und stellte Warren Zaïre-Emery links auf. Ein Szenario, das man schon am 1. Spieltag in Rennes gesehen hatte, als Lucas Hernandez auf dieser Position den Vorzug erhalten hatte. Entscheidungen entgegen dem ursprünglichen Plan: Die Verpflichtung von Digne sollte es Hernandez gerade ermöglichen, in die zentrale Rotation zu rücken, und Lucas Beraldo, im Mittelfeld eine Reihe weiter vorzuschieben.
Intern ist die Einschätzung laut L'Équipe klar, aber schonungslos. Zwar wird anerkannt, dass der Spieler Zeit braucht, um ein komplexes Spielmodell zu verinnerlichen, in dem die Außenverteidiger unter anderem nach innen ziehen müssen, doch die Botschaft geht weit über den taktischen Rahmen hinaus. „Er muss aufwachen“, heißt es im Klub. „Dass er gekommen ist und diese Rolle als Nummer 2 akzeptiert hat, okay – aber er ist weder im Urlaub noch im Vorruhestand“, warnt man und fordert anschließend eine kämpferischere Haltung: „Er muss kämpfen und versuchen, besser zu sein als Nuno.“ Ein Anspruch, der in einem Klub, in dem die Konkurrenz keine Pause lässt, ganz bewusst gestellt wird.
Im Umfeld des Spielers gibt man sich dennoch beruhigend und beschreibt einen „ultra-entschlossenen“ Mann, der sich des hohen Anspruchs bewusst ist. „Es gibt keinerlei Nachlässigkeit, er wird kämpfen, um sich Einsatzminuten zu holen“, versichern seine Vertrauten, ebenfalls laut L'Équipe. Seine Bankrolle im Pierre-Mauroy wirkt dennoch wie eine erste Warnung von Luis Enrique, der dafür bekannt ist, seine Spieler gern „anzustacheln“, um zu vermeiden, „dass die Mannschaft einschläft“. Es gibt allerdings einen mildernden Faktor: einen körperlichen Rückstand, der in diesem Sommer auch bei anderen stark beanspruchten Nationalspielern festgestellt wurde, etwa bei Ousmane Dembélé, Désiré Doué oder Fabian Ruiz. Der spanische Trainer gibt jedem seine Zeit. Doch in Paris drängt die Zeit mehr als anderswo immer ein bisschen schneller.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































