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·21. Februar 2026
Rapp in Kiel vor dem Aus? Rebbe: "Werde dazu jetzt nichts sagen"

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Das Krisenduell zwischen den dienstältesten Zweitliga-Trainern ist entschieden - und Marcel Rapp hatte mit Holstein Kiel das Nachsehen beim Karlsruher SC. Zwei Mal hatte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe den Rückhalt für den Cheftrainer betont, doch nach der 1:3-Niederlage am Samstag gab es kein weiteres Bekenntnis.
Christian Eichner hat den Kopf beim Karlsruher SC aus der Schlinge gezogen. Zum Leidwesen von Marcel Rapp, der mit Holstein Kiel die vierte Niederlage in Folge kassierte. Den Störchen droht im Abstiegskampf der Absturz in die Gefahrenzone. Wackelt jetzt der Stuhl des langjährigen Erfolgscoaches? Zwei Mal hatte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe betont, dass Rapp die "ärmste Sau" in Kiel sei und damit die Verantwortung an die Mannschaft übertragen. Jetzt vermied Rebbe bei "Sky" das klare Bekenntnis.
"Kurz nach dem Spiel gilt es jetzt nicht, diese Themen zu besprechen", hielt sich der Sport-Geschäftsführer bedeckt. "Wir sind erst mal massiv enttäuscht, fahren nach Hause und besprechen das natürlich morgen und auch heute Abend schon, was heute war. Das ist nicht das, was wir uns vorstellen." Gut möglich, dass Rapps Zukunft an der Förde nach 160 Pflichtspielen gefährdet ist. Nach dem Spieltag könnte Holstein Kiel auf dem Abstiegs-Relegationsplatz stehen.
Hoffnung auf einen Verbleib kann sich Rapp dennoch machen. "Ich werde dazu jetzt nichts sagen, sondern wir haben uns klar positioniert", betonte Rebbe nach Abpfiff ebenfalls - und meinte damit sicherlich die doppelte Rückendeckung, die der Cheftrainer erhalten hat. Trotzdem wird eine eingehende Analyse bei den Störchen nötig sein.
"Wir sind jetzt auch klar nach dem Spiel, machen jetzt erst mal eine Aufarbeitung dieses Spiels und schauen, wie es dann weitergeht", so Rebbe. Letzten Endes sei der Rückschlag in Karlsruhe auch ein "bitteres" Ergebnis: "Ich habe eine Mannschaft gesehen, die das gesamte Spiel das Spiel dominieren wollte, auch teilweise dominiert hat." Ob das für eine weitere Zusammenarbeit mit Rapp reicht?









































