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·24. Mai 2026

Real Betis fällt Entscheidung über Fenerbahçe-Leihspieler Sofyan Amrabat

Artikelbild:Real Betis fällt Entscheidung über Fenerbahçe-Leihspieler Sofyan Amrabat

Zu Beginn der Saison 2025/26 war Sofyan Amrabat von Fenerbahçe auf Leihbasis zu Real Betis nach Sevilla in die spanische LaLiga gewechselt. Die Grün-Weißen wussten bis zuletzt nicht, ob sie sich um eine Festverpflichtung des 29-Jährigen bemühen sollten. Spanischen Medienberichten zufolge sei die Entscheidung nun aber gefallen. 

Dass Sofyan Amrabat, direkt nachdem man ihn erst für 12 Millionen Euro von der AC Florenz verpflichtet hatte, Fenerbahçe auf Leihbasis direkt wieder in Richtung Sevilla verließ, konnte nicht jeder Fan sofort nachempfinden. Der Marokkaner hatte nicht schlecht gespielt und galt in seinem Jahr in Istanbul eigentlich als Führungsspieler. Dennoch wurde er an Real Betis ausgeliehen, ob mit oder ohne Kaufoption ist allerdings nicht öffentlich bekannt. So oder so soll die Vereinsführung der Andalusier bezüglich einer möglichen Verpflichtung Amrabats auch über den Sommer hinaus eine Entscheidung getroffen haben.


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Ablöse plus Gehalt für Real Betis zu hoch 

Spanischen Medienberichten zufolge haben die Bosse von Real Betis nach langen Überlegungen nun entschlossen, von einer festen Amrabat-Verpflichtung doch Abstand zu nehmen. Wie es heißt, fordert Fenerbahçe noch immer eine hohe Ablöse, um das eigene Investment in den Spieler auszugleichen – das bedeutet, dass man also wohl mehr als 12 Millionen Euro fordern wird. Dies sei mehr als man in Sevilla für den Sechser bereit sei, auf den Tisch zu legen. Hinzu gesellt sich noch dessen enormes Gehalt. Bei den "Kanarienvögeln" soll Sofyan Amrabat etwa 6,25 Millionen Euro pro Jahr kassiert haben, was der eigenen Gehaltsstruktur bei Real Betis entgegensteht.

Amrabat durch Verletzungen zurückgeworfen 

Die Grün-Weißen hatten sich durch den fünften Platz in der abgelaufenen LaLiga-Saison zwar die Qualifikation für die Champions League sichern können, dennoch wolle man dort keine finanziellen Experimente wagen, vor allem dann nicht, wenn Spieler besonders verletzungsanfällig sind. Tatsächlich hatte Sofyan Amrabat wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen gehabt, weshalb er letztlich wettbewerbsübergreifend in lediglich 23 Pflichtspielen für die Andalusier zum Einsatz kam. Zwar hatte er, wenn er denn spielte, durchaus zeigen können, dass er im defensiven Mittelfeld eine Verstärkung sein kann, ein solches finanzielles Risiko sei der 73-malige Nationalspieler Marokkos aber nicht wert.

Kaderplanung bei Fenerbahçe noch ungeklärt 

Wie es für Sofyan Amrabat weitergehen wird, steht noch in den Sternen. Zwar endet seine Leihe offiziell im Sommer und er wird wieder bei Fenerbahçe im Kader stehen, ob man ihn dort aber behalten will, hängt von verschiedenen Konditionen ab. Einerseits wird bei Fener ein neuer Vereinspräsident gewählt, der die Marschrichtung vorgeben soll, andererseits ist man dort auch noch immer auf der Suche nach einem neuen langfristigen Trainer. Da wird es auch relevant sein, was dieser zur Personalie sagen wird. Darüber hinaus gibt es in der Türkei nun die 10+4-Regel, wonach die Anzahl an Spielern ohne türkischen Pass nun rigoros beschränkt wird. Diese Regel prägt derzeit auch die Kader-Planung von Erzrivale Galatasaray. Dies könnte ein Argument sein, Sofyan Amrabat zu verkaufen. Zunächst will man bei Fener die WM abwarten, um zu schauen, wie sich der Spieler dort präsentiert. Entweder er überzeugt so von einem längerfristigen Engagement bei Fener, oder er könnte neue Kauf-Interessenten anziehen. So ist zumindest derzeit die Hoffnung.

Foto: Fran Santiago / Getty Images 

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