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·14. Mai 2026
René Wagner äußert sich zu seiner Zukunft beim 1. FC Köln: „Aktuell habe ich noch nichts gehört“

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Simon Bartsch
14 Mai, 2026
Nach dem 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim war die Kritik an Trainer René Wagner heftig. So sicher wie die Beförderung des Interims-Trainer kolportiert wurde, ist sie am Ende nicht. Nun äußerte sich der Coach zu seiner Zukunft beim FC.
René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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Viel deutete bereits auf eine Beförderung des 37-Jährigen hin. Doch die Leistung gegen Heidenheim hat Fragezeichen hinterlassen. René Wagner scheint nicht so sicher als Cheftrainer, wie vielleicht zunächst angenommen. Vor allem bei einigen Fans hat der Coach einen schweren Stand. In den vergangenen Tagen war die Kritik in den Sozialen Medien heftig. „Ich bewerte das gar nicht, was außerhalb passiert. Natürlich bekommt man Sachen mit. Man wird vielleicht schon ein wenig mit Samthandschuhen angefasst, weil sie sich Sorgen machen, wie es einem geht, wenn man es das erste Mal erlebt“, sagte Wagner am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Ich spüre das hier gar nicht. Ich merke, dass die Jungs sehr selbstkritisch mit sich umgegangen sind. Wir wollen einfach besser werden.“ Und das muss die Mannschaft auch. Die Leistung gegen Heidenheim glich einem Offenbarungseid.
Gegen die Bayern soll es besser werden, weil es durchaus auch um die Zukunft des Trainers geht. „Es geht nicht darum, dass ich eine Chance für mich sehe. Ich sollte eine Aufgabe mit dem Staff erledigen. Das haben wir geschafft. Wenn ich mir jeden Tag darüber Gedanken machen würde, würde es mir nicht mehr gut gehen“, sagte der gebürtige Dresdener. „Ich hoffe, dass ich diesen Job noch ganz lange machen darf und in diesem Business noch ganz lange arbeiten darf.“ Wagner wolle sich auf das konzentrieren, was er beeinflussen kann. Die Leistung sei nicht gut gewesen, um ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen. Insofern war Wagner auch klar, dass er nicht von den Fans „durch die Stadt getragen“ wurde. Verein und Fans hätten es verdient, das Spiel zu gewinnen, sie hätten es aber nicht geschafft, so Wagner. Er wolle das Spiel einordnen.
Und so kamen Fragen auf. Die wurden auch durch die Äußerungen der Verantwortlichen befeuert. So hatte Wagner am Mikro von DAZN gesagt, dass man am Montag vielleicht mehr über seine Zukunft wisse, Thomas Kessler ruderte nach dem Spiel zurück, erklärte, dass ein Termin in seinem Kalender zumindest nicht vermerkt sei. „Ich habe selber ein wenig spekuliert, ich weiß es einfach nicht. Thomas hat einen guten Job gemacht, mich da rauszuhalten, um die Aufgabe zu erfüllen“, so Wagner. „Aktuell habe ich noch nichts gehört. Das wird von dem Bayern-Spiel auch nicht passieren. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel gegen München.“ Die Begegnung gegen den Rekordmeister könnte also zum Gradmesser werden. Vor allem bei einer Niederlage würden weitere Fragen aufkommen.
Da das generelle Vertrauen in Wagner groß ist, wäre eine Option denkbar, in der ein neuer Cheftrainer kommt und Wagner wieder in die zweite Reihe rücken würde. „Denkbar ist erst einmal alles. Darüber kann ich mir keine Gedanken machen, wenn ich noch keine Info habe, was der Plan ist“, so der Coach weiter. „Ich kann es schwer einschätzen. Wir haben die Aufgabe erfüllt, die wir bekommen haben. Alles andere werden wir nach dem Bayern-Spiel erfahren. Ich bin aktuell in einer Position, in der ich ruhig bleiben möchte, weil ich es nicht beeinflussen kann.“ Eine gute Leistung seiner Mannschaft am Samstag wäre ein erster Schritt.







































