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·10. Mai 2026
Reyna begeistert Gladbach mit Mega-Auftritt

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Einer der wenigen positiven Lichtblicke bei der blamablen 1:3-Niederlage von Borussia Mönchengladbach beim FC Augsburg war eindeutig Giovanni Reyna. Der 23-jährige US-Amerikaner wurde in der 58. Minute eingewechselt und zeigte trotz seiner kurzen Einsatzzeit eine starke Leistung. Obwohl Reyna lediglich rund 32 Minuten auf dem Platz stand, war der offensive Mittelfeldspieler extrem auffällig und brachte spürbar mehr Kreativität ins Gladbacher Spiel.
Die Zahlen des Amerikaners unterstreichen seinen starken Auftritt:
Gerade seine Ballsicherheit und seine vertikalen Pässe sorgten dafür, dass das Offensivspiel der Borussia plötzlich deutlich strukturierter wirkte.

Reyna belebt Gladbach Offensive – Stärkenprofil FOTMOB
Reyna wechselte im vergangenen Sommer für rund vier Millionen Euro von Borussia Dortmund nach Gladbach. Der Transfer sorgte damals für große Vorfreude, da der US-Nationalspieler in seiner Karriere bereits mehrfach bewiesen hatte, über außergewöhnliche technische Qualitäten zu verfügen. Allerdings wurde Reyna immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.
Allein in dieser Saison verpasste der Offensivspieler neun Bundesligapartien verletzungsbedingt. Seit Ende Februar gilt Reyna allerdings wieder als vollständig fit. Dennoch fand Eugen Polanski bislang kaum eine feste Rolle für den Spielmacher.
Unter Polanski kam Giovanni Reyna bislang meist nur zu Kurzeinsätzen. Dabei ließ der technisch starke Offensivspieler regelmäßig seine Klasse aufblitzen. Auch gegen Augsburg war Reyna sofort der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Borussia. Der Amerikaner brachte jeden Ball sauber zum Mitspieler, beschleunigte das Spiel mit starken Schnittstellenpässen und sorgte endlich wieder für Vertikalität im Gladbacher Angriff. Immer wieder setzte Reyna seine Mitspieler in gute Abschlusssituationen ein und verlieh dem Offensivspiel deutlich mehr Kreativität.
Kurz vor Schluss belohnte sich Reyna schließlich selbst. Nach Vorlage von Rocco Reitz erzielte der US-Amerikaner den Treffer zum 1:3-Endstand. Spätestens nach diesem Auftritt wirkt es überraschend, dass Reyna in den vergangenen Wochen kaum die Chance bekam, sich dauerhaft in die Startelf zu spielen. Stattdessen setzte Polanski häufig auf Kevin Stöger im offensiven Zentrum.
Nach der starken Leistung gegen Augsburg hätte sich Reyna für das letzte Heimspiel der Saison allerdings eindeutig einen Platz in der Startelf verdient. Ein erneuter Bankplatz wäre nur schwer nachvollziehbar.
Sollte Giovanni Reyna dauerhaft fit bleiben, könnte er für Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison noch eine enorm wichtige Rolle spielen. Gerade als zentraler Spielmacher hinter Tim Kleindienst besitzt Reyna Qualitäten, die im aktuellen Gladbach-Kader nur wenige Spieler mitbringen. In einem möglichen 4-2-3-1-System könnte Borussia offensiv beispielsweise mit Kleindienst, Robin Hack, Hugo Bolin, Reyna und Wael Mohya extrem variabel auftreten.
Der ehemalige Dortmunder steht noch bis 2028 unter Vertrag. Im Sommer wird Reyna zudem mit den USA die Weltmeisterschaft im eigenen Land spielen und könnte mit zusätzlichem Selbstvertrauen an den Niederrhein zurückkehren.
Zusätzlich deutet aktuell vieles darauf hin, dass Borussia Mönchengladbach zur kommenden Saison einen neuen Cheftrainer erhalten wird. Ein neuer Trainer könnte deutlich stärker auf die kreativen Fähigkeiten von Giovanni Reyna setzen und dem Spielmacher endlich eine feste Rolle im System geben. Das Potenzial für eine erfolgreiche Zukunft am Borussia-Park besitzt Reyna definitiv.
Die entscheidende Frage bleibt lediglich, ob er dauerhaft fit bleiben kann und endlich das Vertrauen erhält, das seiner Qualität entspricht.
Glaubt ihr noch an eine gemeinsame Zukunft zwischen Borussia Mönchengladbach und Giovanni Reyna? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Alex Bierens de Haan/Getty Images


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