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·4. Februar 2026
Ronaldo-Zoff: Sommer-Wechsel möglich – das sind die Optionen

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Cristiano Ronaldo steht im Clinch mit Al-Nassr und dem saudi-arabischen Staatsfond Public Investment Fund – ein Wechsel im Sommer könnte die Folge sein.
Langweilig wird es um den portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo auch trotz seinen hohen Alters nicht. Der Stürmer feiert morgen seinen 41. Geburtstag. Doch statt großer Partylaune befindet sich der noch 40-Jährige aktuell eher in Streikstimmung. Ronaldo soll gar richtig sauer auf den saudi-arabischen Staatsfond Public Investment Fund (PIF) sein, der die Transfers für die gesamte Saudi Pro League tätigt.
Der fünffache Ballon D’Or-Gewinner fühlt sich aufgrund jüngster Transfers innerhalb der Liga im Titelrennen benachteiligt. Seit seiner Ankunft im Jahr 2023 konnte Ronaldo mit seinem Club Al-Nassr noch keinen Titel gewinnen. Auch in der laufenden Spielzeit liegt der Verein aus Riad nur auf Rang 2 – hinter Al-Hilal, die sich zuletzt mit Ronaldos ehemaligem Teamkollegen Karim Benzema verstärkten. Al-Nassr hingegen erhielt nur weniger bedeutende, regionale Verstärkungen. Der 40-Jährige fühlt sich vom PIF und den Leitenden der saudi-arabischen Liga hintergangen, wie es in mehreren Medienberichten heißt.
Es folgte ein Streik des Portugiesen am vergangenen Spieltag, als Al-Nassr gegen Al-Riyadh mit 1:0 gewinnen konnte. Tatsächlich stand Ronaldo wie angedroht nicht im Kader. Wie das Kapitel in Saudi-Arabien für den Superstar weitergeht, ist daher mehr als fraglich.
So wurde bereits ein möglicher Abgang im Sommer diskutiert. Schließlich möchte Ronaldo auch über die laufende Spielzeit hinaus im professionellen Fußballgeschäft bleiben – und unbedingt die 1000-Tore-Marke knacken. Aktuell liegt der Europameister von 2016 bei 955 Treffern für die Nationalmannschaft und all seine Vereine.

Foto: Getty Images
Doch welche Optionen bieten sich Ronaldo im Sommer? Zwei Szenarien gelten als am wahrscheinlichsten. Zum einen könnte der Stürmer, wie sein langjähriger Konkurrent Lionel Messi (38), in die MLS wechseln. Zum anderen wäre eine Rückkehr nach Europa noch immer denkbar. Immer wieder träumen unter anderem die Fans von Sporting Lissabon von einer Rückkehr zu seinem Jugendverein. Klar ist aber auch. Mit einer mutmaßlichen Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro wäre ein Wechsel keineswegs billig.








































