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·8. März 2026

Rote Karte zieht dem FC den Stecker? Nein! Aber die Belohnung bleibt den Kölnern verwehrt

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Rote Karte zieht dem FC den Stecker? Nein! Aber die Belohnung bleibt den Kölnern verwehrt

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Simon Hense

8 März, 2026

Über eine Halbzeit lang spielte der FC gegen Borussia Dortmund in Unterzahl. Trotzdem steckten die Geißböcke nicht auf und bewiesen Moral – wenn auch am Ende vergebens: Der 1. FC Köln belohnt sich für großen Kampf in Unterzahl nicht.

Es war eine unglückliche Niederlage am Samstagabend für die Geißböcke. Trotz der Roten Karte für Jahmai Simpson-Pusey kurz vor der Pause war der FC drauf und dran, gegen den BVB einen Punkt mitzunehmen. Doch wieder belohnen sich die Kölner nicht.

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Gleich in mehreren Situationen hatten die FC-Spieler gegen den BVB Redebedarf mit Schiedsrichter Daniel Siebert

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Es war eine der beiden Schlüsselszenen am Samstagabend: Kurz vor der Halbzeit traf Jahmai Simpson-Pusey in der gegnerischen Hälfte Maximilian Beier von hinten mit offener Sohle an der Achillessehne. Auf einen Hinweis von Videoschiedsrichter Benjamin Cortus schaute sich Referee Daniel Siebert die Szene nochmal an. Und änderte seine Entscheidung von Gelb auf Rot gegen den Kölner Innenverteidiger. Für Thomas Kessler war es die Spiel entscheidende Szene. „Wenn man sich das im Video anschaut, Jahmai ist das ganze Spiel super fleißig gewesen und kommt einfach einen Schritt zu spät. Und wenn du jemanden dann so auf der Achillessehne triffst, dann brauchst du dich nicht beschweren, wenn der VAR kommt und sagt, dass das eine Rote Karte ist. Das ist natürlich bitter für uns, über eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen“, so der Geschäftsführer.

Chancen für den FC, aber das Tor fällt für den BVB

Bitter war es für die Kölner auch deshalb, weil sie vorher eigentlich gut im Spiel waren. So hatten die Geißböcke gleich zu Beginn mehrere Chancen, in Führung zu gehen. Bereits nach fünf Minuten verzeichnete der FC zwei Abschlüsse durch Isak Johannesson und Youssoupha Niang. Und nach 15 Minuten hatten die Kölner bereits fünf Ecken. Direkt danach schlug jedoch der BVB im Anschluss an seine erste Ecke eiskalt in Person von Serhou Guirassy zu. „Du bist eigentlich gut im Spiel, musst vielleicht auch mit der ersten Chance des 1:0 machen. Kriegst dann wieder ein scheiß Gegentor, das muss man ehrlicherweise sagen“ regte sich daher Tom Krauß über den Spielverlauf auf. Denn bis zur Dortmunder Führung und bis zur Roten Karte hatten die Geißböcke hinten kaum etwas zugelassen.

Nach der Führung des BVB steckte der FC nicht auf und kam etwa durch Said El Mala in der 36. Minute oder kurz darauf erneut durch Niang per Kopf zu guten Chancen. Alleine der Treffer fehlte. Dann kam für die Geißböcke mit dem Platzverweis kurz vor der Pause jedoch der nächste Nackenschlag. „Mit der Roten Karte war das dann ein völlig anderes Spiel. Wir haben in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen oder einen Punkt zu holden, gering ist, aber sie da ist, wenn wir uns bis zum Schluss hier aufopfern“, erklärte Lukas Kwasniok nach dem Spiel.

Rote Karte zieht Köln nicht den Stecker

Damit fand der Coach anscheinend die richtigen Worte, denn seine Mannschaft ließ sich trotz Unterzahl nicht unterkriegen. „Das macht die Mannschaft aus, die versucht immer alles reinzuhauen. Natürlich funktioniert nicht immer alles so, wie wir uns das vorstellen, aber heute hat man – gerade in Unterzahl über diese lange Strecke – wieder gesehen, dass wir dem BVB so die Stirn bieten, dass ist top“, lobte daher Kapitän Marvin Schwäbe. Es passte aber zum unglücklichen Abend der Kölner, dass das 2:0 der Dortmunder unmittelbar nach der großen FC-Chance auf den Ausgleich für Jakub Kaminski, die Gregor Kobel im Dortmunder Tor gut vereitelte, fiel. Ebenso sinnbildlich dafür stand, dass Tom Krauß kurz vor dem Treffer der Westfalen wegrutschte. Dadurch konnte Maximilian Beier überhaupt erst nach innen ziehen und den Doppelpass mit Julian Brandt spielen.

Trotzdem verteidigten die Kölner in Unterzahl weiter gut und nutzten dann kurz vor Schluss ihre Chance auf den Anschluss. Mit in dem Fall mal etwas Glück, weil Waldemar Anton den Ball noch unhaltbar abfälschte, belohnte sich Jakub Kaminski für seine gute Leistung. Kurz danach verließ das Glück die Kölner aber direkt wieder, als in der Nachspielzeit Schiedsrichter Daniel Siebert den Kölnern nach einem Handspiel von Yan Couto keinen Elfmeter gab und auch Videoschiedsrichter Benjamin Cortus nicht eingriff. Sehr zum Unmut von Kessler: „Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, was Benjamin Cortus in diesem Moment im Keller gemacht hat. Der Ball ist lange unterwegs, er geht am Kopf vorbei, er berührt ihn mit der Hand und deswegen ist Linton Maina im Rücken, wo er sich verschätzt, nicht in der Lage, den Ball anzunehmen. Dann ist es eine hundertprozentige Torchance, wenn er den Ball am Fuß hat und frei vorm Tor steht.“

Nächste Topspiel am Samstagabend in einer Woche

So bleiben unterm Strich erneut eine engagierte Kölner Leistung in einem Topspiel, aber keine Punkte stehen. Auch wenn die Moral gestimmt hat und die Kölner selbst in Unterzahl nicht aufsteckten. Umso wichtiger ist es für die Geißböcke, diese positiven Aspekte mitzunehmen. Denn in einer Woche wartet direkt das nächste Topspiel um 18:30 Uhr auf den FC. Dieses Mal aber mit dem Hamburger SV gegen ähnlich starken Gegner. „Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an“, meinte daher auch Schwäbe. Ein Sieg wäre dabei enorm wichtig. Denn von zwar engagierten Leistungen, aber keinem Ertrag in Form von Punkten können sich die Kölner nicht viel kaufen im Kampf gegen den Abstieg.


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