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·15. Februar 2026
Rudelbildung nach Cottbus-Waldhof: Zuber geht zu Boden

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Groß war sie, die Aufregung beim Spiel zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim am Sonntagnachmittag, nachdem Schiedsrichter Ben Henry Uhrig in der Nachspielzeit ein Tor für Energie nicht gegeben hatte. Nach Spielende kam es daraufhin zu einer Rudelbildung zwischen beiden Teams, bei der Waldhof-Sportchef Gerhard Zuber gleich zweimal zu Boden ging.
Die Partie im Leag Energie-Stadion war gerade abgepfiffen, als mehrere Spieler und Betreuer beider Teams verbal aneinandergerieten. Mittendrin: Waldhof-Sportchef Gerhard Zuber. Der 50-Jährige ging bei einem Wortgefecht mit mehreren Cottbuser Spielern gar zu Boden. Als er dann wieder aufgestanden war und von Energie-Ersatzkeeper Alexander Seebald beiseite geschoben wurde, kam er auch noch bei einer Unterredung mit Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz zu Fall.
"Ich war ihm auf den Fuß getreten", berichtete Wollitz nach der Partie bei "MagentaSport", versicherte aber, dass es sich um ein Versehen gehandelt habe. Dazu passte, dass Wollitz dem Waldhof-Manager wieder aufhalf und versuchte, sich zu entschuldigen.
Das gelang allerdings nur bedingt, da Zuber mächtig angefressen war und von mehreren Spielern und Betreuern zurückgehalten werden musste. Auch um Wollitz bildete sich eine Spielertraube, die sich aber schnell wieder auflöste. Kurz danach hatten sich die Emotionen wieder gelegt.
Anschließend suchte Wollitz nochmal das Gespräch mit Zuber – offenbar, um ihm zu versichern, dass er ihm nicht absichtlich auf den Fuß getreten war. Zuber selbst wollte sich im Nachgang gegenüber der "Rhein-Neckar-Zeitung" nicht äußern. Wollitz sprach indes von einer "Hektik, die nicht gut war". Die Rudelbildung war der Schlusspunkt einer intensiven und emotionalen Partie.









































