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·16. Juni 2026

Rückkehr nach Israel? So geht es für HSV-Profi Sahiti weiter

Artikelbild:Rückkehr nach Israel? So geht es für HSV-Profi Sahiti weiter

Die Zukunft von Emir Sahiti liegt offenbar nicht in Israel. Die Krux: Auch beim HSV verfügt er über keine nennenswerte Perspektive.

Nach seiner Leihe zu Maccabi Tel Aviv steht der Offensivspieler vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Vieles deutet darauf hin, dass er seine Karriere künftig an einem anderen Ort fortsetzen möchte.


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Dabei schien ein Verbleib in Tel Aviv lange Zeit durchaus denkbar. Sportlich fand sich Sahiti bei Maccabi gut zurecht und feierte zum Abschluss der Saison sogar den Gewinn des israelischen Pokals. Doch abseits des Rasens hinterließ diese Zeit tiefe Spuren.

Während seines halbjährigen Aufenthalts wurde der 27-Jährige immer wieder mit den Folgen des Nahost-Konflikts konfrontiert. Die israelische Liga musste zeitweise pausieren, Sahiti verließ das Land zwischenzeitlich mit seiner Familie und kehrte erst später zurück, um die Saison ordnungsgemäß zu Ende zu spielen. Berichten zufolge musste die Familie mehrfach Schutz in Bunkern suchen. Besonders die Belastung für seine Ehefrau und die gemeinsame Tochter soll eine entscheidende Rolle bei den Überlegungen gespielt haben.

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Foto: IMAGO

Sahiti zum Trainingsauftakt beim HSV?

Nun zeichnet sich laut Mopo-Informationen ab, dass Sahiti seine Zukunft an einem anderen Ort sieht. Dem Vernehmen nach hat der Kosovare seine Berater bereits damit beauftragt, mögliche Optionen auf dem internationalen Transfermarkt auszuloten. Die Chancen auf einen dauerhaften Wechsel nach Tel Aviv sind damit deutlich gesunken.

Auch beim HSV wird man die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Sahiti besitzt im Volkspark zwar einen Vertrag bis 2028, sportlich scheint seine Perspektive jedoch arg begrenzt zu sein. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga spielte der vielseitige Flügelspieler unter Trainer Merlin Polzin kaum noch eine Rolle.

Kommt es in den kommenden Wochen zu keinem Transfer, würde Sahiti zum Trainingsauftakt Anfang Juli zunächst zum HSV zurückkehren. Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass beide Seiten an einer dauerhaften Lösung arbeiten. Maccabi Tel Aviv bleibt zwar eine mögliche Alternative, scheint derzeit aber nicht die bevorzugte Option des Spielers zu sein.

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