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·30. September 2026

„Schändliches Verhalten“: Presse rechnet mit ManCity ab

Artikelbild:„Schändliches Verhalten“: Presse rechnet mit ManCity ab

Das Ausmaß des ManCity-Skandals wird immer größer. So reagierte die englische Presse auf die Meldung, dass der Klub in allen Punkten schuldig gesprochen wurde.

Am Dienstagabend bestätigte die Premier League in einem Statement, dass eine unabhängige Kommission die Skyblues für schuldig befunden hat. Dem Verein droht der Verlust mehrerer Titel, immense Geldstrafen, Punktabzüge oder sogar der Zwangsabstieg aus der Premier League.


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Das Medienecho ließ auf der Insel nicht lange auf sich warten. „Nehmt Manchester City alle acht Premier-League-Titel weg und verurteilt den Klub zum Abstieg, weil er die Geschichte von Manchester United und Liverpool verfälscht hat“, fordert die Daily Mail: „Der englische Fußball ist irreparabel beschädigt und wird nie wieder derselbe sein.“

ManCity-Urteil: „Jetzt ist nichts mehr ausgeschlossen“

„Kein Wunder, dass andere Vereine Blut sehen wollen. Die Strafe muss so brutal sein wie das Urteil“, schlug das Boulevardblatt Sun in dieselbe Kerbe. Die BBC befürchtet Auswirkungen über den Fußball hinaus: „Das Ausmaß ist absolut beispiellos, nicht nur in der Premier League, nicht nur im englischen Fußball, sondern im gesamten Sport. So bedeutend und ernst ist die Lage.“

Nicht nur in England, auch international schlug das Urteil hohe Wellen. „Nach der Mitteilung muss Manchester City mit dem Schlimmsten rechnen“, titelt Le Parisien aus Frankreich. „So schädlich das Urteil der Kommission für City auch sein mochte, die von der Premier League veröffentlichte Erklärung war um ein Vielfaches vernichtender“, heißt es in der New York Times: „Punktabzug? Ausschluss aus der Premier League? Jetzt ist nichts mehr ausgeschlossen.“

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Foto: IMAGO

Die italienische Gazzetta dello Sport sieht die Premier League als Gewinner aus der Situation hervorgehen. „Es (Das Urteil, Anm. d. Red.) beweist, dass die Premier League ihre Regeln durchsetzen kann und dass Vereine diese nicht einfach brechen dürfen. Trotz erheblicher Kritikpunkte in den letzten 15 Jahren geht die Premier League als Institution gestärkt daraus hervor.“

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