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·30. November 2025

Schalke auf Aufstiegskurs? „Die Tabelle lügt nicht“

Artikelbild:Schalke auf Aufstiegskurs? „Die Tabelle lügt nicht“

Nach dem 2:1 gegen Paderborn steht Schalke plötzlich an der Spitze der 2. Liga. Doch Kapitän Karaman mahnt trotz Aufschwung und Aufstiegsfantasie weiterhin zur Demut.

Der FC Schalke 04 erlebt in der 2. Bundesliga derzeit einen Höhenflug. Mit dem 2:1-Sieg im Topspiel gegen den SC Paderborn hat sich die Mannschaft von Trainer Miron Muslic an die Tabellenspitze geschoben – ein Erfolg, der bei den Fans Hoffnung auf die ersehnte Bundesliga-Rückkehr weckt.


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Kapitän Kenan Karaman, einmal mehr Schlüsselfigur, mahnt dennoch zur Bodenständigkeit. „Die Tabelle lügt nicht“, sagte er nach der Partie, betonte aber zugleich: „Das ist ein schöner Moment, den wir genießen können – aber Demut tut uns weiterhin ganz gut.“

Der 31-Jährige war gegen Paderborn an beiden Treffern unmittelbar beteiligt. Kurz vor der Pause glich er den 0:1-Rückstand mit einem wuchtigen Schuss aus rund 15 Metern aus. Trainer Muslic lobte seinen Angreifer dafür gegenüber der WAZ in höchsten Tönen: „Wie Kenan die 1-gegen-1-Situation löst, ist überragend.“ In der Schlussphase setzte Karaman dann den entscheidenden Zweikampf, aus dem der Ball zu Joker Bryan Lasme sprang, der den 2:1-Sieg per Lupfer perfekt machte.

Aufstiegskurs? Schalke überzeugt gegen Paderborn und bleibt demütig

Trotz dieser starken Leistung sieht Karaman sich selbst nicht als überragenden Einzelspieler, sondern als Teil eines funktionierenden Systems. Seine acht direkten Torbeteiligungen klingen eindrucksvoll, doch der Kapitän verweist auf Schwierigkeiten zu Saisonbeginn nach einer Knieverletzung. „Dadurch, dass ich die komplette Vorbereitung verpasst habe, wusste ich, dass die Hinrunde schwieriger sein wird“, erklärte er. Wichtig sei für ihn ohnehin etwas anderes: „Dass wir einfach gewinnen. Das hilft meiner Seele mehr als Tore.“

Muslic wiederum unterstreicht die Bedeutung seines Kapitäns für das Team: „Er ist ein unglaublich wichtiger Spieler für uns, der alles dem Erfolg von Schalke unterordnet.“ Der Coach wollte den Aufstieg zwar nicht als offizielles Saisonziel ausrufen, registrierte aber zufrieden: „Das zeigt, dass wir auf einem richtig guten Weg sind.“

In den verbleibenden Spielen vor Weihnachten trifft Schalke auf Düsseldorf, Nürnberg und Braunschweig – drei Partien, in denen die Tabellenführung verteidigt und vielleicht sogar ausgebaut werden kann.

Der Traum von der Zweitliga-Meisterschale lebt, aber auf Schalke bleibt man vorsichtig optimistisch. Oder wie Karaman es formulierte: „Wir bleiben mit beiden Füßen auf dem Boden.“

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