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·1. Februar 2026
Schalke-Trainer Muslic kämpferisch: „Schlagen zurück“

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Negative Gedanken ließ Miron Muslic gar nicht erst zu. Trotz des vierten Spiels in Serie ohne Sieg schaltete der Trainer von Schalke 04 schnell in den Angriffsmodus. „Die aktuelle Phase ist eine Herausforderung“, betonte Muslic nach dem ernüchternden 0:2 (0:2) im kleinen Ruhrderby beim VfL Bochum zwar, „aber davon haben wir schon einige in den vergangenen Monaten bewältigt. Ich bin mir sicher – wir schlagen zurück!“
Doch die Souveränität und Abwehrstärke ist dem Herbstmeister der 2. Fußball-Bundesliga erst einmal abhanden gekommen. „Wir haben zu viel zugelassen, gefühlt waren das sechs, sieben Schüsse, was für unsere Verhältnisse zu viel ist“, klagte Torhüter Loris Karius. Die Schüsse von Koji Miyoshi (1.) und Philipp Hofmann (43.) fanden den Weg ins Schalker Tor, die Vorarbeit hatte jeweils der schnelle Gerrit Holtmann geleistet. „Wir wussten, dass die Bochumer diese Waffen auf den Flügeln haben, mit einer exzellenten Geschwindigkeit in die Tiefe. Die Defensive war im bisherigen Saisonverlauf unser Fundament, das haben wir heute vermissen lassen“, sagte Muslic.
Die Königsblauen stemmten sich nach dem Wechsel zwar gegen die Niederlage, es mangelte aber an Präzision, Kaltschnäuzigkeit und Spielglück. Der vermeintliche Anschlusstreffer von Nikola Katic (55.) wurde von Schiedsrichter Michael Bacher (Amerang) nicht anerkannt – eine zumindest umstrittene Entscheidung.
Daher droht Schalke am Sonntagnachmittag der Verlust der Tabellenführung. Doch die Platzierung, so hatten es die Verantwortlichen und Spieler ohnehin immer betont, sei in dieser Phase der Saison noch relativ egal. Er sei sich „sicher“, sagte Karius, „dass wir gemeinsam wieder an die Grenze und darüber hinaus gehen können, und dann Spiele gewinnen. Am besten direkt nächste Woche gegen Dresden.“
Dafür soll auch Edin Dzeko sorgen. Der Altstar wurde in Bochum zur zweiten Halbzeit eingewechselt, ließ seinem Debüt-Treffer gegen den 1. FC Kaiserslautern aber kein weiteres Tor folgen. Auch Neuzugang Dejan Ljubicic setzte noch wenig Akzente. Kenan Karaman blieb aber ebenso gelassen wie sein Trainer. „Wir müssen da wieder rauskommen. Wir wussten, dass solche Situationen auf uns zukommen“, sagte der Kapitän.
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